Moldawisches Nationalballett zeigt "Schneewittchen"

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Das Nationalballett zeigte eine zauberhafte Inszenierung im Kulturhaus.

Lüdenscheid - Hundert verkaufte Karten sind nicht nur für das Kulturhaus bitter, sondern vor allem für die hervorragenden Tänzer des moldawischen Nationalballetts.

Da bleibt nur zu hoffen, dass diese vom Bühnenlicht aus nicht zu viel Sicht auf die leeren Stuhlreihen im großen Saal des Kulturhauses hatten, als am frühen Mittwochabend „Schneewittchen“ gezeigt wurde.

Zauberhaft wäre in etwa das passende Attribut – und das in jeder Richtung. Farbenprächtige Kostüme, eine gelungene Inszenierung, tänzerische Qualität und ein hübsches Bühnenbild, das den Wald, in dem sich Schneewittchen anfangs verirrt, mal bedrohlich und dann wieder im hellen Sonnenlicht erstrahlen ließ.

Die Moldawier sind vorweihnachtlicher Dauergast im Kulturhaus, kamen sie doch schon mit so prächtigen Inszenierungen wie „Giselle“, „Schwanensee“ oder dem „Nussknacker“.

Nun also ein klassisches Volksmärchen wie „Schneewittchen“, eröffnet mit Szenen am Hofe der bösen Königin, die so gern die Schönste im ganzen Land wäre. Die Zuordnung der Märchenfiguren war für die Kinder im Saal nicht immer ganz einfach.

Aber kleine und große Gäste ließen sich rasch gefangen nehmen von der märchenhaften Inszenierung, die im ersten Akt einzig auf die Frage zusteuerte: Wann kommen sie endlich, die sieben Zwerge? Eine knappe Dreiviertelstunde mussten die Kinder warten, dann endlich tanzten sich Chef, Seppi, Hatschi, Schlafmütz, Pimpi, Brummbär und Happy in Windeseile in die Herzen der Zuschauer.

Nach zwei Stunden verabschiedete sich das moldawische Nationalballett unter dem Jubel der Kulturhausgäste, die ein ums andere Mal die Tänzer noch einmal auf die Bühne klatschten. 

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