36. Secondhand-Modemarkt

Lange Schlagen vorm Eingang des Kulturhauses

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Beim 36. LN-Secondhand-Modemarkt im Kulturhaus Lüdenscheid herrschte großer Andrang.

Lüdenscheid - Schnäppchenjäger aufgepasst! Feiertag und herrlichem Ausflugswetter zum Trotz, entwickelte sich der 36. Secondhand-Modemarkt der LN am Sonntag zum Besuchermagneten. Schon lange vor Öffnung der Türen bildeten sich vor dem Eingang des Kulturhauses lange Schlangen. Wartezeiten bis zu knapp einer Stunde nahmen Schnäppchenjäger in Kauf, um als Erste die Stände und Tische nach gut erhaltener Gebrauchtkleidung für kleines Geld zu durchstöbern.

Ganz vorn in der Schlange sicherte sich Julia Schmidt aus Hagen eine gute Ausgangsposition für den Run auf den Markt. „Das Preis-Leistungsverhältnis ist in Ordnung. Bei uns in Hagen gibt es so etwas nicht“, erklärte sie lachend. Seit 2011 kommt sie regelmäßig nach Lüdenscheid, um sich beim Modemarkt mit allem, was „Frau“ braucht (oder auch nicht), einzudecken. Aus gleichem Grund stürzte sich Tanja Schneider aus Werdohl, ebenfalls eine regelmäßige Besucherin des Markts, ins Getümmel. „Wo findet man sonst noch so viele Sachen in allen Größen?“ „Gespannt“ verfolgte unterdessen Patricia Moermann aus Lüdenscheid, erstmals dabei, was kommt. Allein in der ersten Stunde ließ das Kulturhaus 300 Kauffreudige – überwiegend Frauen – ein.

Mit über 60 Ausstellern war der Markt einmal mehr restlos ausgebucht. In der Garderobenhalle, im Foyer und in den Sälen herrschte dichtes Gedränge. Zum Anprobieren war der grüne Saal als Umkleide hergerichtet worden. Viele „alte Hasen“, aber auch Neulinge fanden sich unter den Ausstellern. Zu den „alten Hasen“ gehörten Sigrid Mauter und Marlies Schröder, die „bestimmt schon seit 15 Jahren dabei sind“ und immer noch Spaß am Feilschen und Verkaufen haben.

36. LN-Secondhand-Modemarkt im Kulturhaus Lüdenscheid

Gleiches galt für Annette Schlicht: „Wir sind gerne hier. Es macht immer wieder Spaß.“ Dem Tierschutzverein machte sie im Vorjahr mit dem Verkaufserlös eine Freude. Ein bekanntes Gesicht war überdies Bärbel Schmidt, die einmal mehr mit sichtlichem Vergnügen ihre ausgefallene, stylische Mode anbot. Andere wie Ulrike Hartwigsen und Gaby Plate schafften beim Secondhand-Modemarkt erstmalig Platz für Neues im Kleiderschrank. „Die Schränke müssen aufgeräumt sein“, meinten beide übereinstimmend. Selbst gestickte Gobelin-Taschen aus Großmutters Zeiten avancierten am Stand von Modemarkt-„Neuling“ Michaela Antor zum Hingucker. Selbstbewusst bot Mattia Weiß (11) Sachen an, aus denen er herausgewachsen ist.

Alles, was das Modeherz begehrt, war zu finden. Was nicht mehr auf die Tische passte, wurde in Wäschekörben, Kisten und Koffern untergebracht. Für den Winter konnte man sich mit warmen Jacken, Pullovern, Schals, Mützen, Stiefeln und Winterschuhen eindecken. Ebenso mit luftiger Kleidung für die nächste Sommer-Saison. Übergrößen waren gab’s, vereinzelt sogar Babykleidung. Schmuck und Elegantes für den Abend ging mit sportlicher Bekleidung einher. - ms

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