Entscheidung am Donnerstag

MK bekommt zwei Impfzentren - ein Standort steht fest, der zweite noch nicht

Jahresrückblick 2013 - Masern
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Die Standorte der Impfenzentren im MK stehen fest.

Der Märkische Kreis hat am Donnerstagnachmittag seine Pläne für ein Impfzentrum bekanntgegeben. Demnach wird es ein Impfzentrum in Lüdenscheid in der historischen Schützenhalle am Loh geben. Überraschend baut der Kreis aber auch noch ein zweites Impfzentrum auf.

In enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden hat sich der Krisenstab des Märkischen Kreises für ein Impfzentrum mit zwei zentralen Standorten entschieden: der historischen Schützenhalle am Loh in Lüdenscheid und einen in Iserlohn. Wo genau in Iserlohn, das wird noch entschieden. Es gibt nach Angaben des Märkischen Kreises zwei geeignete mögliche Orte, darunter befindet sich nach Informationen unserer Zeitung nicht das ehemalige Marienhospital in Iserlohn-Letmathe.

Wegen der Größe und der Einwohnerzahl des Kreises hat sich der Krisenstab für zwei Impfstellen ausgesprochen. Eine ähnliche Regelung gibt es bereits im Hochsauerlandkreis. In der Schützenhalle am Loh und am neuen Standort in Iserlohn soll dann montags bis freitags in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr gegen Corona geimpft werden.

In der Startphase werden dabei Mobile Dienste insbesondere Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser zusätzlich mit Impfstoff beliefern. Für das medizinische Personal sorgt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) – die Organisation übernimmt der Märkische Kreis.

Um Begegnungsverkehr auszuschließen, werden Ein- und Ausgang getrennt. Hinzu kommen noch Räumlichkeiten für die Aufbereitung des Impfstoffs, Lagermöglichkeiten, Sanitäre Anlagen, Sozialräume sowie Räume für die Technik und die Standortleitung.

„Wenn im Dezember der erste Impfstoff gegen den Virus SARS-CoV-2 ausgeliefert wird, werden wir sofort mit dem Impfen starten“, ist Landrat Marco Voge zuversichtlich. „Der Impfstoff ist ein entscheidendes Mittel im Kampf gegen den Coronavirus.“ „An den beiden Standorten in Iserlohn und Lüdenscheid können wir alle Anforderungen des Landes Nordrhein-Westfalen erfüllen und den Menschen lange Anfahrtswege ersparen“, betont Voge.

Sie verfügen über eine gute Verkehrsanbindung und ausreichend Parkmöglichkeiten. Es gibt ausreichend Platz, um jeweils eine Anmeldung und Registrierung, einen Wartebereich, parallele Impfstraßen sowie einen Nachbeobachtungsbereich einzurichten. „Das hätten wir an einem einzigen Standort nicht umsetzen können“, ist Voge sicher.

Der Krisenstab des Kreises geht davon aus, dass bei den anstehenden Impfungen mit der Zeit unterschiedliche Impfstoffe zur Anwendung kommen werden. „Dafür sind auch unterschiedliche logistische Vorkehrungen beim Transport und für die Aufbereitung zu treffen“, meint Kreisbrandmeister Michael Kling.

Dazu gehöre auch die Bereitstellung von geeigneten Kühlsystemen für medizinisches Zubehör und Impfstoffe sowie ein keimarmer Raum für die Aufbereitung von Impfstoffen. Um mögliche Kreuzkontaminationen zu vermeiden, müssen alle Lauf- und Transportwege im Gebäude gut geplant werden. Der Biontech/Pfizer-Impfstoff muss beispielsweise bei -70 Grad Celsius gelagert werden.

„Wir haben uns frühzeitig mit dem Thema Impfzentrum beschäftigt und die Vorbereitungen zeitig begonnen“, so Landrat Marco Voge. Dennoch ist der Märkische Kreis Der Austausch mit dem NRW-Gesundheitsministerium erfolgte über Telefonkonferenzen. Bei den Städten bedanke er sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit.

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