Miteinander neu gestalten: Islamischer Frauenkongress

Hakan Akbulut vom Konsulat in Essen, Attaché Mehmet Ucmus und Zehra Kayis,Vorsitzende des Frauenvereins, diskutierten mit den Kongressteilnehmern.

LÜDENSCHEID ▪ 350 Gäste aus ganz Nordrhein-Westfalen waren am Sonntag in der Brügger Vereinshalle zusammengekommen, um am 2. Islamischen Frauenkongress teilzunehmen. Als Ausrichter fungierte der Frauenverein des Islamischen Kulturvereins in Lüdenscheid. 

Viele eifrige Helfer hatten in den vergangenen sechs Monaten auf diesen Tag hingearbeitet. „Wir haben aus unseren eigenen Reihen aber viel Unterstützung bei der Organisation erfahren“, freute sich Vorstandsmitglied Refiye Özmen-Pehlivanoglu.

Nach einem festlichen Auftakt, bei dem neben der türkischen auch die deutsche Hymne abgespielt wurde, startetet man dann in das Programm. Die Integration muslimischer Frauen in die deutsche Gesellschaft stand an diesem Nachmittag auf der Tagesordnung. Auf dem Podium hatten sich neben Zehra Kayis, Vorsitzende des Frauenvereins, und den weiblichen Referenten Tuba Islik, Asiye Türkan, Saniye Özmen und Esma May auch Hakan Akbulut vom türkischen Konsulat in Essen und Attaché Mehmut Ucmus eingefunden.

„Im Vordergrund stehen Fragen zu den Problemfeldern Bildung, Familie und Gewalt. Unser Hauptaugenmerk ist darauf gerichtet, wie wir konstruktive Änderungen herbeiführen können. Und natürlich auch die Frage, was jeder Einzelne von uns dazu beitragen kann, dass Miteinander von Muslimen und Deutschen positiv zu gestalten“, erklärte Refiye Özmen-Pehlivanoglu einige der erklärten Ziele der Zusammenkunft.

So war die offene Fragerunde ein wichtiger und zentraler Bestandteil der Veranstaltung. Besucher und Kongressteilnehmer diskutierten und hinterfragten engagiert die Vorträge der Referenten. „Uns geht es auch um Anregungen, die dann in unsere Arbeit einfließen können. Hier soll jede Frage Gehör finden“, betonte Özmen-Pehlivanoglu.

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