Der Traum vom "Mister-Germany"-Titel ist ausgeträumt

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Nicolas Kolerski.

Lüdenscheid - Das harte Training für die Mister-Germany-Wahl zahlte sich für den Lüdenscheider Nicolas Kolerski am späten Samstagabend nicht aus.

Sasha Sasse aus Leipzig wurde in Linstow (Mecklenburg-Vorpommern) mit der begehrten Auszeichnung „Mister Germany 2019“ geehrt. „Leider ist es nichts geworden und anfangs war ich natürlich schon ein bisschen enttäuscht“, sagte der 1,99-Meter-Hüne am Sonntag während der Rückfahrt. „Aber ich gönne es dem Sieger. Er ist ein super Junge. Alles in allem hat es trotzdem eine Menge Spaß gemacht.“

Mit 15 Mitbewerbern hatte sich Nicolas Kolerski intensiv auf diesen Wettbewerb vorbereitet – unter anderem in ägyptischen Ferienort Hurghada. Vor mehreren hundert Besuchern erlebte der 25-Jährige gemeinsam mit den anderen Kandidaten einen stressigen Abend. „Umziehen, raus, wieder umziehen und wider raus – hinter der Bühne blieb nur wenig Zeit.“

Einmal präsentierten sich die Bewerber in Abendgarderobe vor Jury und Publikum, ein zweites Mal in Jeans und offenem Oberhemd. Dazu ein Kurzinterview über Herkunft, Ausbildung und Hobbys. Eine Tanzchoreografie gehörte zum Programmteil für die fünf Kandidaten, die es in die engere Auswahl geschafft hatten. „Da war ich leider schon nicht mehr dabei.“

Trotzdem sei es eine tolle Sache gewesen. „So etwas erlebt man schließlich nicht zwei Mal im Leben. Die Erfahrung war einfach einmalig.“ Heute beginnt für Nicolas Kolerski wieder der ganz normale Alltag als Projektmanager bei Panasonic. Aufgeben will er seinen Traum von der Modelbranche nicht, auch wenn es mit dem Titel nicht geklappt hat. „Dann muss es eben über einen anderen Weg gehen. Das Ziel behalte ich auf jeden Fall weiter fest im Blick.“

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