Minister-Lob: „Praktische“ Regionale-Projekte

Wirtschaftsdialog bei Kostal zum Thema Regionale 2013.

LÜDENSCHEID ▪ „Alles, was Rang und Namen hat in Südwestfalen, ist da.“ Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur, zeigte sich gestern Abend sehr zufrieden, dass rund 120 Gäste aus der Region, darunter alle fünf Landräte, viele Firmenchefs und Politiker, der Einladung zum Wirtschafts-Dialog in die Firmenzentrale der Firma Kostal gefolgt waren.

Hauptredner des Abends, der ansonsten von vielen Gesprächen lebte, war NRW-Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger. Sein Thema: „Die Regionalen – ein einzigartiges Strukturförderinstrument“. Man müsse auf den eigenen Kirchturm klettern, ins Land blicken und gemeinsam agieren, betonte er. Viel Lob für Lüdenscheid gab’s zudem. Stichworte wie Automotive Kompetenzregion und Denkfabrik verband der Minister mit sehr guten Beispielen dafür, wie man Fachkräfte in der Region ausbilden und halten könne. „Wir sind hier in einer Power-Region. Das kann man, wenn man sich hier ein bisschen bewegt, auch feststellen“, lobte der Gast, dem besonders die „sehr praktische Umsetzung“ der Regionale  2013-Idee in Südwestfalen zusagte. „Die Landesregierung steht hinter der Regionale“, betonte Voigtsberger. Aber: „Es wird nicht alles möglich sein; wir werden uns auf das Wesentliche konzentrieren.“

Dass das Wesentliche in Lüdenscheid liegt, hoffte Bürgermeister Dieter Dzewas angesichts des deutlichen Minister-Wohlwollens in dieser Wartephase auf Fördergelder. Der Prozess habe schon eine Menge gebracht, betonte er. Dass man über den Tellerrand blicke, dass man sich als Region überhaupt wahrnehme, wie schon lange Ostwestfalen oder das Rheinland, das sei „unumkehrbar“. Mit vereinten Kräften wolle man sich nun der Schicksalsfrage stellen: „Wie man gut Ausgebildete hier hält und denen Perspektiven bietet, die hier sind.“

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