Millionenschaden durch gefälschte Rechnungen: Klinikum will Geld von Handwerker zurück

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Im Klinikum Hellersen haben Handwerker nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft durch Betrügereien für massive wirtschaftliche Schäden gesorgt.

Lüdenscheid - Die außergerichtlichen Verhandlungen ziehen sich weiter in die Länge.

Nach mutmaßlichen millionenschweren Gaunereien durch Klempner, die das Klinikum Hellersen laut Staatsanwaltschaft jahrelang mit gefälschten Rechnungen betrogen haben, gibt es immer noch keinen Termin für den Strafprozess am Landgericht Hagen

Auch zivilrechtlich ist noch „kein Land in Sicht“. Die 3. Zivilkammer hat die Verkündung einer Entscheidung, die für Mittwoch geplant war, zum inzwischen vierten Mal verschoben – diesmal auf den 26. Februar, 9.30 Uhr. 

Wie Gerichtssprecher Bernhard Kuchler auf Anfrage mitteilt, haben sich die Streitparteien trotz langer Verhandlungen immer noch nicht auf einen Vergleich einigen können. Das Klinikum will mehr als eine Million Euro Schadensersatz von den Beklagten erstreiten. 

Die 3. Zivilkammer, die seit dem 17. Juli vergangenen Jahres über die Klage verhandelt, hat dem Wunsch der Parteien nach Verlängerung abermals entsprochen und den neuen Termin festgelegt.

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