Krimi-Autor Michael Wagner legt sein neues Werk vor

Mord oder Selbstmord? Wer ist die tote Frau im Fluss?

Michael Wagner Still ruft der See Lüdenscheid Lünsch Mord
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Der Schriftsteller Michael Wagner legt seinen neuen Lüenscheid-Krimi vor. Der erste Teil, „Lünsch-Mord“, erschien inzwischen in dritter Auflage.

Lange haben die Fans gewartet: Seit Anfang der Woche liegt Michael Wagners dritter Krimi auf den Ladentischen. „Still ruft der See – ein 70er-Jahre-Krimi“ hat der Lüdenscheider diesmal seine Mörderjagd genannt. Und einmal mehr machen sich Lieselotte Larisch und Theo Kettling auf die abenteuerliche Reise, um ein Verbrechen aufzuklären.

Lüdenscheid - Michael Wagner ist häufig zu Gast in Lüdenscheid. Wo immer er eine Autorenlesung ankündigt, kommen seine Fans und hören ihm begeistert zu. Wagner wurde 1968 hier geboren. Nachdem er seine Schullaufbahn abgeschlossen hatte, absolvierte er ein Studium der Produktionstechnik und beendete es als Diplom-Ingenieur dieser Fachrichtung. Später wandte er sich außerdem dem Journalismus zu.

Zwischen der Idee, einen Krimi zu schreiben, und dem tatsächlichen Schreiben lagen an die zwei Jahrzehnte. Und eine aufwendige Recherche. Denn Wagners Selbstanspruch ist die Realität. In diesem Fall die der 70er-Jahre samt der Busfahrpläne und der Frage danach, welche Polizeifahrzeuge in den 70er-Jahren auf dem Hof der Polizeiwache in Lüdenscheid standen.

Theo Kettling und Lieselotte Larisch erweisen sich auch jetzt wieder als skurriles Ermittler-Duo. Er ist Frührentner, sie eine pensionierte Schulleiterin. Im ersten Teil, dem „Lünsch-Mord“, ermittelten die beiden noch allein, im zweiten Teil „Im Grab ist noch ein Eckchen frei“ – bekamen sie als Helferin die junge Sabine an die Seite gestellt.

Teil drei führt erstmal nach Bayern

Nun also Teil drei und das Wortspiel „Still ruft der See“, angesiedelt im Hochsommer 1975 und – Achtung – nicht in Lüdenscheid, sondern in Bayern, genauer gesagt, am Chiemsee. Dorthin begleitet der rückenkranke Kettling die sauerländische Amateurband „Hill Cats“ zu einem Rockkonzert. Und dann verschwindet plötzlich eine Frau und wird später tot im Fluss gefunden. Selbstmord? Oder womöglich steckt dort doch ein größeres Geheimnis hinter als zunächst gedacht?

Die versunkenen Dörfer in der Bigge-Talsperre stehen diesmal im Mittelpunkt des Krimis.

Nach seiner Rückkehr erzählt Theo Lieselotte von seinem Erlebnis. Und schon nimmt das Ermittler-Duo die Spur auf, die sie am Ende zum versunkenen Dorf Listernohl im Biggesee führt. Das gesamte Dorf wurde ab 1960 nach Neu-Listernohl umgesiedelt, damit Mitte der 60er-Jahre mit dem Stau des Wassers in der Biggetalsperre begonnen werden konnte. Das einstige Dörfchen liegt eingeebnet auf dem Grund der Talsperre.

Dank an Gerhard Geisel

In seiner Danksagung nimmt Michael Wagner die Faszination um die versunkene Welt in der Bigge-Talsperre noch einmal auf. Neben heimischen Journalisten bedankt sich Wagner unter anderem bei Gerhard Geisel für dessen Fachwissen. Und auch bei Sabine Draeger aus Schalksmühle: „Sie hat mich als Kind der Lüdenscheider Siebziger mit vielen tollen Tipps versorgt.“

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