Neue Morde für Theo und Lieselotte

Eine Fortsetzung für "Lünschmord"

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Michael Wagner hat die Hälfte seines nächsten Buches fertig.

Lüdenscheid – Theo Kettling und Lieselotte Larisch ermitteln wieder – so viel steht fest. Nachdem der gebürtige Lüdenscheider Michael Wagner mit seinem ersten Lüdenscheid-Krimi, dem Lünsch-Mord, der inzwischen in der dritten Auflage im Bastei-Lübbe-Verlag erschienen ist, eine gelungene Premiere vorgelegt hat, arbeitet er nun an der zweiten Geschichte.

Diesmal bekommt das skurrile Ermittler-Duo Verstärkung – die junge Sabine, die bereits eine kleinere Rolle im ersten Buch spielte, ist nun mit dabei. Zwei Jahre sind seit dem ersten Mord, den die pensionierte Schulleiterin und der Frührentner aufgeklärt haben, vergangen, soviel verriet der Autor bereits im Gespräch mit den LN.

Die Geschichte nimmt ihren Anfang mit einem Klassentreffen von Theo Kettling im Jahr 1974. Nicht alle der ehemaligen Klassenkameraden werden wohlbehalten an ihre neuen Heimatorte zurückkehren, und Theo Kettling wittert, wie schon im ersten Band, ein Verbrechen.

Hündin Cleo wird ebenfalls nicht fehlen, wenn die drei sich auf die Suche nach dem oder den Tätern begeben. Diesmal werden sich die Ermittlungen nicht auf Lüdenscheid und Umgebung beschränken, auch wenn die Bergstadt und das Rahmedetal den zentralen Ort der Handlung bieten.

Es soll ein bisschen wie ein „Roadmovie“ werden, sagt Wagner, der ungefähr die Hälfte des Buches bereits fertig hat. Allerdings hat er noch einige Stellen mit einem Vermerk versehen, dass noch Nachforschungen nötig sind. Die Geschichte ist wieder rein fiktiv, aber um das Ambiente der Zeit und ein reales Umfeld zu rekonstruieren, begibt sich Wagner erneut auf eine intensive Recherche, unter anderem in alten Ausgaben der LN. Welche Gebäude gab es damals in Lüdenscheid? Welche befanden sich im Bau? Wie war das Wetter an welchen Tagen? Welche Autos fuhren 1974 auf den Straßen? Wie war die Mode? Welche Musik wurde gespielt? Wo trafen sich die jungen Leute?

Alles das möchte der Autor wieder möglichst genau und korrekt beschreiben. Und die Stadtgeschichte soll mit einfließen – die Hintergründe der Tat sollen auch diesmal weiter zurück in der Vergangenheit liegen. Vor Michael Wagner, der das Krimischreiben nach wie vor als Hobby neben den Beruf betreibt, liegt daher noch viel Arbeit, wie er zugibt, bis das Manuskript im Sommer an den Verlag gehen soll. Als Erscheinungstermin ist das Frühjahr 2019 geplant. 

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