Warnstreik bei Busch-Jaeger-Elektro

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Die Streikenden bei Busch-Jaeger machten die Marke von 4000 Streik-Beteiligten im Märkischen Kreis voll.

LÜDENSCHEID - Zum Schichtwechsel am Mittwochmittag bei Busch-Jaeger-Elektro am Freisenberg stand die Produktion still. Die gut 200 Beschäftigten bekundeten bei dem Warnstreik lautstark die Forderung nach einer unbefristeten Übernahme der Auszubildenden.

"Diese Hängepartie muss ein Ende haben“, betonte der Jugend-Gewerkschaftssekretär der IG Metall des Märkischen Kreises, Kevin Dewald.

Der 1. IGM-Bevollmächtigte Bernd Schildknecht zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz auf die vergangenen Warnstreiks. „Wir waren anfangs von 3500 Teilnehmern im Märkischen Kreis ausgegangen, aber es sind knapp über 4000 geworden. Die Stimmung unter den Gewerkschaftsmitgliedern in den Betrieben ist ausgezeichnet.“

Neben der Forderung nach einer unbefristeten Übernahme der Auszubildenden unterstrich Schildknecht auch noch einmal das Ziel der Warnstreiks, eine Erhöhung der Gehälter um 6,5 Prozent durchzusetzen. Der Busch-Jaeger-Betriebsratsvorsitzende Kai-Uwe Glörfeld sprach vor Ort ebenfalls zu seinen Kolleginnen und Kollegen. - my

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