16. Messe: Alle Infos rund ums Bauen

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Pflichttermin für Helge Pfingst und seine Kollegin Csilla Letay: Der Energieberater der Verbraucherberatung verzeichnete am ersten Tag bereits mehr als 50 Kontakte.

 Lüdenscheid - „Dass ich hier stehe, habe ich schon gewusst, bevor ich die Stelle angetreten habe“, sagt Helge Pfingst, Energieberater der Verbraucherzentrale. Die 16. Messe Bauen und Wohnen ist die klassische Schnittstelle zwischen Verbraucher, Handwerk und Handel. Tausende Lüdenscheider und auswärtige Besucher nutzen am Wochenende diese Gelegenheit.

Von Florian Hesse

Etwa 50 Kontakte verzeichnete Pfingst bereits bis zum Nachmittag des eigentlich besucherschwächeren Samstagnachmittags auf dem Schützenplatz am Loh. Rund 130 Aussteller verteilten sich auf die beiden Hallen – die Schützenhalle selbst und das Zelt als Halle 2. Schwerpunktthema der 16. Bauen Wohnen war „Energie“, und zwar in jeder Form: dämmen, heizen, selbst erzeugen.

Ob Sanierungsstau oder Neubau, Einrichtungswunsch oder Finanzierung – am Samstag und Sonntag wurde jeder Interessierte fündig. Die Messe war zur Freude des Veranstalter-Teams „MesseCom Süd GbR“ ausgebucht. Es gebe keinen Anlass, das Konzept zu ändern, sagte Jürgen Bürschel im LN-Gespräch. „Branchenrein und themenrein“ soll es auch im nächsten Jahr weitergehen.

Neu aufgenommen werden soll aber ein weiteres Zelt rund um Deko und Garten. Hier komme es zu keinen Konflikten mit dem vorhandenen Angebot, dafür sei das Themenfeld mit seinen eigenen, untereinander kaum konkurrierenden Angeboten zu abwechslungsreich. Den eigentlichen Kernbereich der regionalen Baumesse ohne Not aufzublähen, würde der Lüdenscheider Bauen & Wohnen dagegen nicht gerecht.

Aussteller wie Kunden scheinen das anzunehmen. „Wir haben 80 Prozent Wiederkehrer jedes Jahr“, sagt Bürschel, der sich auf der anderen Seite auch über neue Aussteller freut, die Abwechslung bringen. Auch die Besucher schätzten die „Seriosität durch Kontinuität“. Wer regelmäßig kommt, werde von potenziellen Kunden als verlässlich registriert.

Unterschied zu vielen „normalen“ Messen bleibt, dass fachlich interessiertes Publikum dorthin kommt, häufig bereits gut informiert aus verschiedenen Quellen, wie beispielsweise der Dachdecker Udo Weigand beobachtet. Bei der Messe gehe es weniger um Direktabschlüsse, sondern um die Klärung der Frage: „Was will der Kunde? Kann ich ihm helfen?“

Konkrete Einschätzungen zu messbaren Erfolgen sind den Ausstellern daher auch schwer zu entlocken. „Eine Messe lohnt sich eigentlich nie“, sagt beispielsweise Gerd Müller, Redpur Infrarot-Heizsysteme, „aber man muss präsent sein“. Ähnlich gilt das für das junge Altenaer Unternehmen „xtraline24.de“, das mit Elektroinstallations- und Lichttechnik als deutscher Distributor türkischer Hersteller eigentlich für das Internet aufgestellt ist. „Mit der Bauen & Wohnen wollen wir regional bekannter werden“, erklärt Produktmanager Deniz Sabhat den ersten Auftritt in Lüdenscheid.

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