Mehrgenerationenhäuser: Petra Crone fragt nach

Petra Crone fragt nach.

LÜDENSCHEID ▪ „Die Bundesregierung hat dem Druck der SPD endlich nachgegeben.“ So kommentiert die Kiersper SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Crone die Nachricht, dass es ein neues Programm für die Mehrgenerationenhäuser ab 2012 geben wird. Allerdings moniert die Sozialdemokratin, viele Fragen blieben ungeklärt: „Wie viele und welche Träger in Zukunft weiter gefördert und wie die Förderbedingungen ausgestaltet werden, sagt das zuständige Bundesfamilienministerium nicht.“

Petra Crone sorgt sich, wie sie gestern mitteilen ließ, um die Zukunft des Mehrgenerationenhauses in Lüdenscheid. „Das Familienministerium hat monatelang wertvolle Zeit verstreichen lassen. Nun drängt die Zeit, um eine nachhaltige Anschlussförderung auszuarbeiten. Die Träger müssen mit weiteren Monaten der Ungewissheit rechnen, bis ein neues Bundesprogramm ausgeschrieben wird. Sie werden sich neu bewerben müssen, die Bundesförderung wird nicht automatisch verlängert.“

Die SPD-Fraktion habe diese Woche eine Kleine Anfrage in den Deutschen Bundestag eingebracht. Mit der Antwort der Bundesregierung sei Anfang Februar zu rechnen. Petra Crone: „Das Ministerium darf sich in seinen Antworten um wichtige Details nicht länger herumdrücken. Die Frage nach einer Übergangsfinanzierung für Häuser, deren Förderung bereits 2011 endet, drängt.“

Petra Crone setzt sich dafür ein, dass die erfolgreiche Arbeit der Mehrgenerationenhäuser fortgesetzt werden kann und keine Projektruinen entstehen.

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