Intensive Analyse-Phase

Die Zukunft der Altstadt steht im Mittelpunkt mehrerer Workshops, die im März stattfinden.

Lüdenscheid - „Wir wollen ein so gutes Entwicklungskonzept erarbeiten, dass daran nichts mehr vorbeigeht und wir in die EU-Förderung für die Altstadt kommen“, sagt Lars Bursian.

An Ideen und Anregungen mangelte es nicht, als vor einem Monat im Kulturhaus das Zukunftsforum Altstadt über die Bühne ging. Rund 200 Teilnehmer machten sich Gedanken und hielten sie auf 320 Kärtchen fest, erinnert Bursian, Fachdienstleiter Stadtplannung und Verkehr. „Jetzt geht es darum, welchen Weg wir gehen, um zu konkreteren Planungen zu gelangen.“ Dazu finden im laufenden Monat März mehrere Workshop statt. Bereits am Samstag von 9 bis 13 Uhr geht es im Bürgerforum des Rathauses in sechs Arbeitsgruppen um die kultur- und bildungspolitischen Ziele als gesamtstädtisches Konzept. Hierzu sind alle Interessierten willkommen. Ein darauf basierender Workshop findet am 23. März ab 11.30 Uhr statt. Hier sollen Ideen gesammelt werden, welche Rolle Kultur und Bildung in der Altstadt spielen sollen.

Am 17. März geht es ab 10 Uhr darum, wie die Altstadt belebt werden kann. Hier sind unter anderen Gastwirte und Gewerbetreibende angesprochen. Abends folgt ab 18.30 Uhr ein Workshop, bei dem Wohnen und Leben in der Altstadt in den Mittelpunkt rücken. Am 20. März steht zudem ein „Planungsspaziergang“ vor Ort in der Altstadt an. Dazu werden sich Verwaltungsvertreter und Politiker treffen. Der März diene als intensive Analyse-Phase, sagt Lars Bursian.

Dabei wird der Leiter der Projektgruppe Altstadt, dem Stefan Frenz, Fachdienstleiter Kultur und Denkmalschutz, zur Seite steht, unterstützt von Jens Cüppers, Geschäftsführer der steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW mbH, und Reinhard Richter von der Richter-Baratung in Osnabrück. Richter deckt und bildet die Altstadt als Bildungsquartier mit der Stadtbücherei, Volkshochschule und Musikschule ab. Dazu wird er für die gemeinsame Sitzung von Schul- und Kulturausschuss am 1. April eine Vorlage erarbeiten.

Jens Cüppers stellte am Donnerstag Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, die auf den Anregungen aus dem Zukunftsforum beruhen, vor. Sie fließen in die Workshops und in die Erarbeitung des Handlungskonzepts ein.

Von Martin Messy

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare