Maskenpflicht und Co.

Mehr Fragen wegen Corona-Regeln: Wie will MK-Ordnungsamt das kontrollieren?

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Gerade in Kneipen könnte sich der Kontrollbedarf wieder erhöhen.

Mit den Infektionszahlen steigt auch der Kontrollbedarf. Doch was bedeutet das fürs Lüdenscheider Ordnungsamt?

Lüdenscheid - Die Zahlen im Märkischen Kreis steigen - und das Stochern im Corona-Regelungsnebel belastet auch die Planung der Stadt. Da sorgt der gemeinsame Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder von Mittwoch nicht auf Anhieb für mehr Klarheit. „Wie immer warten wir darauf, was genau das für uns bedeutet. Was davon in NRW umgesetzt wird“, sagt Stadtsprecherin Marit Schulte.

Einerseits gelten bestimmte Grundregeln bereits seit Längerem, andererseits müsse man wechselnde Vorgaben kontrollieren. Das erfordert Flexibilität. Und Personal. Gerade erst hat man im Ordnungsamt aufgerüstet: fünf neue Kräfte für sechs Stellen (drei Vollzeit, drei Teilzeit). Außerdem werde versucht, die starke Mehrbelastung des Ordnungsamtes verwaltungsintern auszugleichen: „Wir ziehen aus anderen Bereichen Kräfte zum Ordnungsamt. Wir haben alle Fachdienste angefragt.“

Sicherheitsdienst für Kontrollaufgaben

Bei Bedarf werde ein Sicherheitsdienst für Kontrollaufgaben dazu gebucht. Allerdings sei eine Schulung erforderlich, eine Einarbeitung in rechtliche Grundlagen. Das sei so wichtig wie ein funktionierendes Team.

Quarantänekontrolle, Maskenpflicht, Einhalten von Maßnahmen in der Gastronomie, Überprüfung von rund 30 Veranstaltungsorten in der Stadt, künftig womöglich Sperrstundenkontrolle – es summiert sich, selbst wenn’s nur Stichproben sind. Zur Corona-Streife kommt das Corona-Telefon der Stadtverwaltung, wo viele Fragen aufliefen – vor allem, „wenn sich wieder etwas geändert hat“. Schulte betont aber: „Kräfte von außen anzufordern, steht nicht zur Debatte.“

In den Beschlüssen der Länderchefs heißt es angesichts des mit den Infektionszahlen steigenden Kontrollbedarfs, dass man gerade in Hotspot-Regionen die Ordnungsämter entlasten müsse. Das könne auf Bitten der Länder durch die Bundespolizei geschehen. Aber auch die Bundeswehr könne „bei der Kontaktnachverfolgung und mit helfenden Händen“ unterstützen.

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