Mehr Einnahmen durch Hundesteuern

Lüdenscheid - Die Kommunen in NRW haben im vergangenen Jahr mehr Hundesteuern eingenommen – und auch Lüdenscheid bildet da keine Ausnahme: Nach Angaben von Information und Technik NRW entfielen auf jeden Einwohner in der Bergstadt rein rechnerisch 4,01 Euro an Hundesteuern, das waren 22 Cent mehr als noch im Vorjahr.

Lüdenscheid belegte damit einen 76. Platz (Platz 72 in 2012) und bewegt sich damit im unteren Mittelfeld. Zum Vergleich: In Bedburg, dem Spitzenreiter der Statistik, entfielen rein rechnerisch 11,38 Euro auf jeden Einwohner, in der Nachbarkommune Breckerfeld waren es noch 11,08 Euro. Die niedrigsten Hundesteuereinnahmen in NRW hatte die Stadt Vreden, dort entfielen auf jeden Einwohner theoretisch 0,10 Euro. Insgesamt wurden 396 Städte und Gemeinden in der Statistik registriert.

Mit der im Vergleich noch guten Platzierung könnte es im nächsten Jahr allerdings vorbei sein, denn bekanntlich hat die Stadt die Hundesteuer zum 1. Januar dieses Jahres drastisch angehoben. So müssen beispielsweise Hundehalter mit einem Vierbeiner 120 Euro im Jahr statt der bisher 85,20 Euro bezahlen. Durch die Anhebung der Hundesteuer erhofft sich die Stadt eine jährliche Mehreinnahme von 125 000 Euro. Laut der Statistiker von IT. NRW beliefen sich die Einnahmen der Stadt Lüdenscheid an Hundesteuern im vergangenen Jahr auf 300 723 Euro, das waren 16 307 Euro mehr als im Jahr 2012.

Während landesweit rein rechnerisch 5,38 Euro an Hundesteuern auf jeden Einwohner entfielen, liegt die Stadt Halver im kreisweiten Vergleich mit 6,62 Euro pro Kopf vorn. Die niedrigsten Einnahmen im Kreis verbucht die Stadt Plettenberg Dort entfielen statistisch 3,71 Euro an Hundesteuern auf jeden Einwohner. - kes

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