Vierter Streiktag bei Enervie

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Bürgermeister Dieter Dzewas begrüßte unter anderem Thomas Majewski und Frank Hültenschmidt (v.r.) von der Verdi-Tarifkommission auf dem Rathausplatz.

Lüdenscheid - Am vierten Tag des unbefristeten Streiks bei Mark-E und Enervie Vernetzt versammelten sich am Vormittag mehr als 300 „Stadtwerker“ auf dem Rathausplatz.

Nach Angaben von Thomas Majewski, Mitglied der Tarifkommission, wartet die Belegschaft „immer noch auf ein realistisches Angebot“ der Arbeitgeber. 

Die Gewerkschaft Verdi fordert rentenwirksame Gehaltserhöhungen von sechs Prozent, die Unternehmensleitung hat bislang eine Einmalzahlung von 1000 Euro angeboten und für 2020 zwei Prozent mehr Gehalt in Aussicht gestellt. 

Enervie Streik in Lüdenscheid

Der DGB-Kreisverbands-Vorsitzende Bernd Schildknecht unterstützt die Streikenden und schrieb unter anderem: „Die Unternehmensführung hat zum Dank für Missmanagement und überhöhte Managergehälter 500 Stellen bei dem Energieversorger gestrichen.“ 

Die Arbeit bleibe an den verbleibenden Beschäftigten hängen. „Das ist nicht nur ungerecht, das macht die Leute auf Dauer krank.“

Für nächste Woche hat die Streikleitung weitere Aktionen an den Enervie-Standorten vorbereitet.

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