Klinikum Lüdenscheid: Ärzte sind über Videoplattform erreichbar

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Nachsorge, Befundbesprechung, akute Beschwerden: Mediziner zahlreicher Fachabteilungen des Klinikums Lüdenscheid stehen Patienten seit kurzem auch per Videosprechstunde zur Verfügung.

Lüdenscheid - Ob Nachsorge, Kontrolltermine, Befundbesprechungen oder die Abklärung leichterer Symptome: Die Mediziner zahlreicher Fachabteilungen des Klinikums Lüdenscheid stehen Patienten seit kurzem auch per Videosprechstunde zur Verfügung.

Insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie soll die ambulante Gesundheitsversorgung so gut wie möglich aufrechterhalten werden. Aber auch zukünftig sollen Patienten und Ärzte am Klinikum Lüdenscheid von diesem digitalen Angebot profitieren, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinikums.

„Die Online-Sprechstunde ist eine gute Alternative zu den normalen Sprechstunden vor Ort und hat viele Vorteile – nicht nur in während der Corona-Krise“, meint Dr. Dorothee Dill, Direktorin der Hautklinik. Als Dermatologin möchte sie auf diese Methode gar nicht mehr verzichten, „weil es einfach einen schnellen Austausch mit unseren Patienten ermöglicht. Wir können Fragen beantworten, Therapien begleiten und manchmal auch sehr zielgerichtet Diagnosen stellen, was dann die weitere Behandlung erleichtert.“

Auch für Prof. Dr. Christopher Kelm, Direktor der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, liegen die Vorzüge für die Patienten auch langfristig klar auf der Hand. „Dank der Videosprechstunde können zukünftig lange Anfahrtswege und Wartezeiten bei Kontrollterminen vermieden werden“, erklärt der Chirurg.

„So werden auch Patienten mit akuten Beschwerden vom Angebot der Videosprechstunde profitieren.“ Benötigt wird zur Sprechstunde nur ein Computer, Laptop oder Tablet mit Frontkamera und Verbindung zum Internet. Die zertifizierte Software „Clickdoc“, über die die Online-Sprechstunde angeboten wird, ist zudem kostenlos und sei „sehr intuitiv“ zu bedienen. Patienten, die bei dem jeweiligen Arzt bereits in Behandlung sind oder, falls nötig, eine Überweisung durch ihren Hausarzt bekommen haben, vereinbaren zunächst telefonisch einen Termin.

„Anschließend erhält der Patient dann einen Zugangscode und loggt sich damit zur verabredeten Zeit auf der Videoplattform ein – am besten schon etwa zehn Minuten vorher, damit die Sprechstunde problemlos zur vereinbarten Zeit starten kann“, erklärt Dr. Dill. Derzeit bieten folgende Kliniken die Videosprechstunde an: Urologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Augenklinik, Kinderklinik, Klinik für Unfallchirurgie, Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie / Handchirurgie sowie die Hautklinik. Auf der Webseite der jeweiligen medizinischen Fachabteilung unter www.maerkische-kliniken.de finden Interessierte zudem Links zu weiterführenden Infos, wie eine Info-Broschüre oder ein Erklär-Video.

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