„Medardusbrunnen“ sprudelt erstmals

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Gregor Bott, Johannes Broxtermann und Stefan Hoffmann (v.l.) bedanken sich bei Bärbel Klink für den Namensvorschlag „Medardusbrunnen“.

LÜDENSCHEID - Der „Medardusbrunnen“ beginnt zu fließen: Die gegen Ende des vergangenen Jahres gegründete Stiftung der katholischen Pfarrei St. Medardus plant die ersten Ausschüttungen. Das nahmen die Vorstandsmitglieder Johannes Broxtermann, Gregor Bott und Stefan Hoffmann zum Anlass, sich bei Bärbel Klink zu bedanken.

Das engagierte Gemeindemitglied hatte sich nach einem Aufruf in der Pfarrei-Zeitung „Das Portal“ an dem Wettbewerb zur Namensfindung beteiligt.

Ihr Vorschlag war der „Medardusbrunnen“ – dabei überzeugte sie nicht nur mit dem Namen an sich, sondern auch mit der Begründung. Auf zwei Seiten erläuterte Bärbel Klink, dass der Name des Gemeindepatrons, des Medardus’, auf jeden Fall vorkommen sollte. Bei einer Stiftung, die mit ihren Erträgen zu einer lebendigen Gemeinde beitragen soll, drängte sich ihr darüber hinaus das Bild des lebensnotwendigen Wassers auf.

Das überzeugte den Vorstand. Jetzt freuen sich alle Beteiligten über die erste Ausschüttung von voraussichtlich 1650 Euro: 200 Euro für die City-Pastoral, 300 Euro für die Veranstaltung „Grabt Brunnen“, 200 Euro für die Messdienerfahrt im Herbst, je 150 Euro für die drei Büchereien der Pfarrei sowie 500 für den Chor Living Gospel, der wieder Gottesdienste mitgestalten wird.

Das Stiftungskapital beläuft sich aktuell auf 117 000 Euro – es darf gerne mehr werden, betont Stefan Hoffmann. Die Stiftung nimmt auch zweckgebundene Spenden entgegen und leitet sie entsprechend weiter, ergänzt Gregor Bott. Über die Verwendung der Gelder soll regelmäßig berichtet werden – auch auf der Internetseite www.medardusbrunnen.de. - Von Bettina Görlitzer

Spenden können auf das Konto 359554 bei der Sparkasse Lüdenscheid überwiesen werden.

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