Stiftung unterstützt Umbau an der Bonhoeffer-Straße

Medardus-Stiftung: 100 000 Euro für das Hospiz

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Dieser Scheck über 100 000 Euro, symbolisch von Prof. Dr. Burkhard Bamberger an Sabine Große übergeben, soll, wenn es nach den Verantwortlichen der Perthes-Stiftung und der Medardus-Stiftung geht, der Auftakt für weitere Spenden sein.

Lüdenscheid - Lange hat es von den ersten Gesprächen bis zur Umsetzung gedauert – aber nun haben die Arbeiten begonnen, mit denen an der Bonhoefferstraße ein neues Zuhause für das Lüdenscheider Hospiz geschaffen werden soll. Und dafür gab es jetzt eine namhafte Spende.

Mit 100 000 Euro unterstützt die Medardus-Stiftung das Bauprojekt, bei dem in einem ehemaligen Gebäude des Dietrich-Bonhoeffer-Seniorenzentrums die neuen Räume für das in die Jahre gekommene Amalie-Sieveking-Hospiz an der Sedanstraße geschaffen werden. 

Träger des Hospizes ist die Evangelische Perthes-Stiftung. Zur Übergabe der Spende waren neben Ralf Lohscheller, Geschäftsbereichsleiter Perthes-Altenhilfe Süd, Rüdiger Schuch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, sowie Renate Forke, Leiterin des Stabsbereichs Fundraising, nach Lüdenscheid gekommen. 

Für die Medardus-Stiftung waren deren Vorsitzender Prof. Dr. Burkhard Bamberger sowie Wolfgang Thalwitzer (Lions-Club Lüdenscheid-Medardus) und Hans Bartholomay (Lions-Club Lüdenscheid Lennetal) dabei. Daneben gehören auch die Lions-Clubs Lüdenscheid-Minerva und Meinerzhagen zu den Unterstützern der Stiftung, die seit vielen Jahren immer wieder Projekte und Anschaffungen des Hospizes fördert. 

Die Medardus-Stiftung löst mit ihrem Scheck ein Versprechen ein. Schon vor einigen Jahren hat es die Zusage gegeben, den Umbau mit 80 000 Euro zu unterstützen. Angesichts der allgemein gestiegenen Kosten wurde diese Summe auf 100 000 Euro erhöht. 

Die Scheckübergabe soll nach Wunsch der Beteiligten nur der Auftakt sein. Insgesamt rechnet die Perthes-Stiftung mit Kosten in Höhe von 2,75 Millionen Euro für die Kernsanierung des Gebäudes und die Errichtung geeigneter Räume für die Gäste des Hospizes. Davon soll eine Million Euro aus Spenden finanziert werden. 

Besonders freuen sich Sabine Große, Leiterin des Hospizes, und ihre Stellvertreterin Christine Schäper, dass es endlich mit neuen Räumen für das Hospiz ernst wird. Die Pläne sehen acht Zimmer mit Balkon vor, Platz gibt es dort auch für Angehörige, die mit übernachten können. Dazu wird es Gemeinschaftsräume sowie einen Wellness-Bereich für medizinische Anwendungen, Dachterrasse und Wintergarten geben. Voraussichtlich im Herbst 2020 soll das Hospiz bezugsfertig sein, kündigte Lohscheller an.

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