„Medardus steht Kopf“: Pfarrei feiert Karneval

Gute Laune hatten die Lüdenscheider Narren bereits zur Karnevalsparty der Pfarrei St. Medardus mitgebracht – da ließ es sich zur Musik von Dieter Jacobs aus Köln gut schunkeln. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Mit gleich fünf Schönheiten aus Afrika, einem Ausflug in die Märchenwelt und Pastor Hans Ferkinghoff als gutem Hirten feierte die Pfarrei St. Medardus am Samstag Karneval.

Da die Gemeinde St. Petrus und Paulus in diesem Jahr keine eigene Karnevalsveranstaltung ausrichtete, gab es diesmal eine zentrale Feier der Pfarrei im Saal der Gemeinde St. Joseph und Medardus am Sauerfeld. Unter dem Motto „Medardus steht Kopf“ hatten Gruppen und Redner aus fast allen Gemeinden insgesamt zwölf Programmpunkte vorbereitet, um einen fröhlichen Abend im zu gestalten.

Nahtlos reihten sich dabei Lieder, Büttenreden, Sketche und Tänze aneinander – in bewährter Weise von Cordula Stahlberg anmoderiert. Als ihre Assistenten bei der Verleihung der „Karnevalsorden“ fungierten Roland Beck und „Torrero“ Thomas Felderhoff. Seine Premiere auf der Karnevalsbühne feierte an diesem Abend der Verwaltungsleiter der Pfarrei, Stefan Hoffmann. Er begab sich musikalisch weltweit auf die Suche nach der großen Liebe, denn selbst ein Rapstar erkennt: „Der Weg zum Herzen einer Frau führt durch das Ohr.“ Sein Auftritt leitete über zum finalen Höhepunkt, dem Tanz der „fünf Schönheiten aus Afrika“ – namentlich Paul Schuh, Roland Beck, Carsten Hempler, Reinhard Ehses und Jochen Feldhaus.

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Pfarrkarneval "Medardus steht Kopf"

Aber auch davor sorgten Sänger, Redner und Tänzer dafür, dass Cordula Stahlberg das Publikum zu so mancher Rakete animierte. Den Auftakt machten die jüngsten Karnevalisten von der Kolpingsfamilie mit einer stimmungsvollen Variante von „Alle meine Entchen“ zur Melodie von „Something in the Water“. Die Kolpingsfamilie hatte darüber hinaus einen Auftritt der „Flippers“ organisiert und Thomas Butzki überzeugt, vorzuführen, wie die optimale Bowle zubereitet wird. Pastor Ferkinghoff von der Gemeinde Maria Königin ließ sich in seiner Büttenrede mit einigen Witzen über den guten Draht zum Himmel aus und präsentierte auch gleich den passenden Chip für das Schließsystem. Seine Schlüssel eigneten sich auch, um mit dem Publikum einen „Medardus-Blues“ anzustimmen. Jugendseelsorgerin Eva Müller schlüpfte in die Rolle der Gemeindebotin und brachte neuesten Klatsch und Tratsch aus der Pfarrei zu Gehör. Sie war außerdem Teil der Gruppe der KJG Maria Königin, die ihren Zuhörern zum Glücklichsein verhelfen wollte.

Einen Gastauftritt hatten die Jazztänzerinnen des TSC Blau-Weiß Lüdenscheid unter der Leitung von Solveig Schmidt und Steffi Glörfeld. Die Gruppe Evas Töchter aus der Gemeinde St. Petrus und Paulus unternahm einen Ausflug in die Märchenwelt mit einer eigenwilligen „Aschenputtel“- Interpretation.

Dieter Jacobs aus Köln war der Musikus des Abends. Er brachte die Gäste von Beginn an zum Schunklen und Mitsingen und hatte zu jedem Auftritt passende Lieder in petto – auch zu seinem eigenen. ▪ gör

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