Maximnoise soll für Konzert ins Sauerland kommen

+
Maren und Stefan versuchen alles, um Maximnoise an die Lenne zu holen. ▪

ALTENA ▪ Eigentlich ist es gar nicht so kompliziert: Maren Christoffer und Stefan Berlet möchten den Sänger Maximnoise aus Neuss für ein Benefiz-Konzert nach Altena holen. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Sponsoren und ein Verein sind gefragt.

„Ich habe vor dem Computer gesessen und musste einfach weinen“, beschreibt Maren plastisch, wie sehr die Musik des jungen Musikers aus dem Rheinischen sie berührt. Stefan sagt: „Für mich ist das etwas sehr Emotionales.“ Mal sozialkritische, mal traurige, aber auch fröhliche Texte – all das soll nicht wenigen vorbehalten sein. Maren und Stefan wollen den Nachwuchsmusiker Maximnoise, der Videos von Live-Auftritten bei youtube oder myspace reinstellt, in die Stadt an der Lenne holen.

Der Erlös aus Catering und Eintrittsgeldern soll einem Projekt der BiTS Iserlohn mit dem Namen Khayelitsha zugutekommen. Das Projekt unterstützt den Aufbau von Townships in Afrika. Damit die Gelder aber auf den schwarzen Kontinent fließen können und die beiden Organisatoren nicht auf den Kosten von etwa 1500 Euro sitzen bleiben, müssen Sponsoren her. „Damit wir aber überhaupt Sponsorengelder annehmen dürfen, müssten wir ein Verein sein und Gemeinnützigkeit nachweisen“, erklärt Maren das Problem, mit dem sich viele Veranstalter konfrontiert sehen. Für ein derzeit als einmalig angesetztes Konzert lohnt sich der Aufwand einer Vereinsgründung aber nicht: „Vielleicht gibt es aber auch einen Verein, der sich bereit erklärt“, wendet sich Stefan direkt an Interessierte, die sich die Veranstaltung auf die Fahnen schreiben und rechtlich absichern. Mit der Burg Holtzbrinck ist auch ein Veranstaltungsort gefunden, es fehlt nur noch am Geld. Wer bei der Realisierung des Konzertes in Altena helfen möchte – als Sponsor oder auch als Verein, kann sich an maren.christoffer@bits-iserlohn wenden. ▪ pgö

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare