Matthias Czech spricht über „Generation Y“

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Matthias Czech referierte über die „Generation Y“.

Lüdenscheid - Menschen, die sich ihren Alltag ohne Smartphone, Tablet oder wenigstens ein Navigationsgerät gar nicht vorstellen können. Junge Leute, für die Lebensqualität vor allem bedeutet, unterhalten zu werden: Um die ging es beim Juniorenabend der Wirtschaftsjunioren im Gasthaus Schwejk am Donnerstag.

Matthias Czech, selbst ein „digital Native“, wie er die „Generation Y“ der zwischen 1977 und 1994 Geborenen auch nannte, versuchte seinen Zuhörern darzulegen, wie Männer und Frauen in diesem Alter ticken und vor allem, wie sie kommunizieren und Kommunikation erleben. Die digitale Technik durchzieht dabei alle Lebensbereiche: die Arbeit, die Freizeit, den Urlaub. Czech selbst betonte, dass er Musik, die er mag, gegen Stress einsetzt – und auch die wird bei ihm digital vorsortiert nach eigenem, bereits abgespeicherten Geschmack.

Viele, aber eben nicht alle seiner rund 30 Zuhörer waren im gleichen Alter wie der Referent. Auch wenn diese ihr eigenes Kommunikations- und Medienverhalten wiedererkannten, waren die Folgerungen, die Czech für Werbebotschaften, aber auch für attraktive Arbeitsplätze zog, für alle Anwesenden aufschlussreich. Es gehe nicht mehr darum, möglichst viele Informationen über ein Produkt zu vermitteln, sondern deutlich zu machen, warum der Kunde genau dieses Teil oder diese Marke kaufen soll. Am besten verbinde man das Produkt mit einem Ereignis, das positiv wahrgenommen werde. Wer gute Fachkräfte suche, könne bei der Generation Y am besten mit Unterhaltung oder Wohlfühlatmosphäre punkten. Wo Menschen sich wohl fühlen, bleiben sie lange und engagieren sich, so die Maxime. - gör

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