Mathildenstraße: Ausbau beginnt erst 2015

Verschoben: Hier werden die Bagger erst 2015 wühlen.

Lüdenscheid - Der endgültige Ausbau der Mathildenstraße wird - anders als von der Stadt angekündigt - nicht im nächsten Jahr stattfinden, sondern erst 2015. Wegen des bereits begonnenen Um- und Neubaus der Phänomenta hat sich die Verwaltung entschlossen, die Maßnahme zu verschieben.

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Das teilte Planungs-Chef Martin Bärwolf im Bau- und Verkehrsausschuss am Donnerstag mit. Als Grund für die Verzögerung nannte Bärwolf den zu erwartenden Baustellenverkehr. Der werde zu großen Teilen über die Mathilden- und Friedhofstraße abgewickelt und müsse ungehindert laufen. Ein weiterer Grund sei, dass der Schwerlastverkehr in Verbindung mit einer großen Tiefbaustelle auch die Erreichbarkeit für die Feuerwehr einschränke. Der Fachbereichsleiter: „Alle Gründe zusammengenommen haben zu dieser Entscheidung geführt.“ 2015 sollen die Mathilden- und die Friedhofstraße dann „in einem Rutsch“ hergestellt werden, kündigte Martin Bärwolf an.

Außer der zeitlichen Verschiebung der endgültigen Ausbaus werden für die Anlieger keine Konsequenzen entstehen. Die hatten sich bei einem Informationsabend – wie berichtet – bitter darüber beklagt, wie hoch die Erschließungsbeiträge für Grundstücksbesitzer entlang der Mathildenstraße ausfallen sollen. Ausschussvorsitzender Jens Holzrichter (FDP) kommentierte die aktuelle Entwicklung vorgestern Abend eher lakonisch. „Die gute Nachricht für die Anlieger lautet nicht, dass sie jetzt Geld sparen – sondern dass sie mehr Zeit haben, Geld für die Beiträge anzusparen.“

Olaf Moos

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