Neue Allgemeinverfügung der Stadt

Maskenpflicht in besonderen Straßen und Stadtteilen wird verlängert

Ruhebank hinter Bauzaun
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Verweilen verboten: Die Stadt hat auch die Sitzbänke vor der „Hulda“ aus Infektionsschutzgründen gesperrt.

Die Stadt will mit weiteren Maßnahmen gegen die steigende Infektionsrate in Lüdenscheid vorgehen.

Lüdenscheid - Pressesprecher Sven Prillwitz gab am Freitag bekannt, dass die ursprünglich bis nächsten Montag geltende Allgemeinverfügung mit strenger Maskenpflicht in ausgewiesenen Stadtvierteln und Straßenzügen verlängert werden soll. „Wir bereiten gerade eine neue Allgemeinverfügung vor.“

Die strengen Regeln gelten nach Auskunft aus dem Rathaus dann zunächst bis einschließlich 31. Mai. Es bleibt also dabei, dass in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr in folgenden Bereichen täglich ein Mund-Nase-Schutz getragen werden muss:

In der Fußgängerzone inklusive Stern-Gasse, Rosengarten und Fußgängerunterführungen zwischen Innenstadt und Sauerfelder Straße; auf der gesamten Knapper Straße; im Bereich Bahnhof und im Stadtteil Kluse. Die Stadt weist darauf hin, dass Verstöße mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 25 000 Euro geahndet werden können.

Gleichzeitig verschiebt sich der Beginn der Ausgangssperre mit Inkrafttreten der „Bundesnotbremse“ von 21 auf 22 Uhr und gilt bis 5 Uhr.

Zusätzliche Einschränkungen gibt es seit gestern auch für Menschen, die auf Sitzgelegenheiten wie Bänken verweilen – mitunter auch in Gruppen. Nach der Absperrung der Rathaustreppe und der Möbel unterm Platanenhain hat die Stadt nun auch die Bänke am Hochbeet „Knapp“/Ecke Börsenstraße sowie vor dem Haus Hulda bei Onkel Willi eingezäunt.

Stadtsprecherin Marit Schulte: „Weil immer mehr Bürger die Regeln missachten.“

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