Von Marokko bis Schlesien

Spitzenklöpplerinnen aus dem Erzgebirge stellten ihre traditionsreiche Handarbeit vor.

LÜDENSCHEID ▪ Bunt und farbenfroh präsentierte sich das Festval der Kulturen im Rahmen der Ausstellung „Wir hier“, das die Vielzahl der Zuwanderer nach Lüdenscheid und damit auch ein Stück Stadtgeschichteindrucksvoll dokumentierte.

Es war eine große logistische Leistung, Menschen, die sich in 23 Vereinen organisierten und aus Marokko, Arabien, Ägypten, Portugal, Türkei, Griechenland bis Sachsen, Thüringen und Ostpreußen stammen, zu einem solchen Festival zu vereinen. Dies stellte Bürgermeister Dieter Dzewas in seinem Grußwort heraus. Grußworte gab es auch vom Vorsitzenden Jürgen Gaede des Rotary-Clubs Lüdenscheid-Mark, der die Organsation mit ihren Zielen vorstellte. Rotary hatte als Hauptsponsor dieses gut besuchte Festval ermöglicht.

Bei einer Modenschau wurde die Kulturenvielfalt in der Stadt in der Präsentation vieler und teilweise seltener Trachten anschaulich. Gespickt mit geschichtlichen Anmerkungen von Museumsleiter Dr. Eckhard Trox wurde die Schau dazu lehrreich und bot ein eindrucksvolles Bild.

Nach einem Buffet mit Speisen aus vielen Ländern stellten die Vereine die Vielfalt ihrer kulturellen Prägungen vor. So gab es orientalischen Bauchtanz, Tänze, musikalische Darbietungen auf traditionellen Instrumenten und Trommeln sowie Folkloreauftritte von und mit Kindern.

Matthias Kortwittenborg vom Märkischen Kreis stellte das EU-Projekt „Bunt ist Kult(ur)“ vor, eine Initiative zur interkulturellen Begegnung und Vielfalt im Märkischen Kreis. Dazu gab es ein buntes Rahmenprogramm für Kinder.

Aber auch die gemeinsame Aktivität kam nicht zu kurz: So gab es mit den zahlreichen Gästen zum Abschluss gemeinsamen Tanz und Gesang.

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