Markt der Familie zum Famo-Abschluss

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Familienfreundliches Lüdenscheid: Auf dem Dach des Stern-Centers werben alle Beteiligten für den 14. Markt der Familie, aber auch für den Lüdenscheider Familienmonat, für bereits mehr als 100 Teilnehmer zugesagt haben. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Der Markt der Familie ist ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt. Am 27. Oktober wird er zum 14. Mal rund um das Rathaus stattfinden. Dennoch bekommt er in diesem Jahr ein besonderes Gesicht, weil er die Abschlussveranstaltung der vierwöchigen Veranstaltungsreihe des Lüdenscheider Familienmonats (Famo) sein wird.

Von 11 bis 16 Uhr wird der Markt der Familie mit Beteiligung des Lokalen Bündnisses für Familie, der IG Wochenmarkt dem Famo-Förderverein und vielen weiteren Vereinen, Verbänden, sozialen Initiativen, freien Trägern und Unternehmen rund um das Rathaus stattfinden. Viele der Beteiligten trafen sich am Donnerstag zum Vorgespräch im Bürgerforum. Ihre Teilnahme zugesagt hat unter anderem auch die noch amtierende Familienministerin des Landes Ute Schäfer – vorbehaltlich des Ergebnisses der Landtagswahl.

Wie gewohnt besteht beim Markt der Familie die Gelegenheit, sich über familienfreundliche Angebote in der Stadt zu informieren. Ein buntes Rahmenprogramm soll neugierig machen und Besucher locken. Beispielsweise soll es eine Rallye geben, bei der verschiedene Aufgaben zu erledigen sind. Wer mitmacht, nimmt an einer Tombola teil. Außerdem wird Walters Gaukel Zirkus aus Göttingen die Besucher unterhalten. Versprochen wird unter anderem Zauberei, Clownerie und Jonglage. Zum Abschluss wird es Preisverleihungen und ein kleines Feuerwerk geben.

Anlässlich der Planungen für den Markt der Familie betonte Famo-Organisator und Fördervereinsvorsitzender Willy Denecke, dass die Zusammenarbeit zwischen der Stadt, dem Lokalen Bündnis für Familie sowie den Vereinen und Verbänden, die sich für den Markt aber auch den Famo insgesamt engagieren, „exzellent“ sei. Das sei ein Erfolgsgarant für das gesamte Konzept und lasse hoffen, dass der Famo und die Aktivitäten drumherum „eine ganze Menge Nachhaltigkeit nach sich ziehen werden.“ Auch Bürgermeister Dieter Dzewas setzt auf diese Initiative, um die Familienfreundlichkeit in der Stadt noch weiter voranzubringen. Es sei Zeit, aus der „Phase, in der wir immer nur klagen, herauszukommen.“

Denecke und Jenny Müller, Schriftführerin des Famo-Fördervereins, warben für weitere Sponsoren und Mitglieder. Auch nach dem Oktober will der Verein angesichts der leeren Kassen Projekte in der Stadt unterstützen. Mit im Boot seien bereits Unternehmen, für die Familienfreundlichkeit als Standortfaktor im Wettbewerb um Führungskräfte und Nachwuchs immer wichtiger werde.

Eine so genannte kick-off-Veranstaltung zum Famo gibt es am Donnerstag ab 18 Uhr im Bürgerforum. Interessierte Bürger sind willkommen. ▪ gör

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