Awo setzt auf Neues und Bewährtes

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Manuela Lex stellte das neue Awo-Programm der Familienbildungsstätte vor.

Lüdenscheid - Umfangreich und abwechslungsreich ist einmal mehr das neue Programm der Awo-Familienbildungsstätte, das Leiterin Manuela Lex am Mittwoch vorstellte. Ob Kinder, Eltern oder Senioren – für alle ist Neues und Bewährtes im Angebot, wobei auch viel Wert auf interkulturelle Aspekte gelegt wird.

Zum Beispiel beim Kurs der Interkulturellen Frauengruppe, in dem der Austausch, der Spaß und das Sprachtraining nach Abschluss des Integrationskurses im Vordergrund stehen. „Es ist einfach schade, wenn die Teilnehmerinnen den langen Integrationskurs erfolgreich absolviert haben und dann die Sprachkenntnisse im Alltag wieder verkümmern, weil sie sie nicht anwenden“, sagt Manuela Lex. Auch beim Singen von Groß und Klein spielen Lieder aus verschiedenen Ländern die zentrale Rolle. „Bei unserem Laternenfest geht es dann sehr international zu“, schmunzelt sie. Hinzu kommen im Rahmen der Initiative „Bunt ist Kult(ur)“ Angebote aus den Bereichen Musik, Tanz und Theater, die dank Förderung kostenlos sind.

Das gilt auch für Kurse, die unter der Flagge „Elternstart NRW“ laufen. Dazu zählt zum Beispiel eine Spielgruppe für türkisch- und deutschsprachige Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr. Ganz neu, aber ein Angebot allein der Awo, ist ein Kurs, der sich an Familien mit russischem Migrationshintergrund wendet. „Die Spielgruppe ist für Eltern gedacht, deren Muttersprache russisch ist. Deren Kinder sind oft nicht mehr in der Lage, die Sprache ihrer Eltern oder die Verwandter zu sprechen. Daher wird in beiden Sprachen gespielt und gesungen.“

Ein regelmäßiger Treff für Alleinerziehende, an dem durch den Beginn um 16.30 Uhr auch Berufstätige teilnehmen können, ist ebenfalls im Programm. „Bis zu 40 Prozent aller Teilnehmerinnen in den Mutter-Kind-Gruppen sind Alleinerziehende“, sagt Manuela Lux.

Ein weiterer neuer Aspekt ist ein Film, der die Grundlage für Sprachförderung von Kindern im Alltag bildet und Beispiele aus der Praxis demonstriert. Und nicht zu vergessen „Ballsport für Väter mit Kindern von 5 bis 8 Jahren, in dem es mal nicht um Fußball geht.

Das komplette Programm liegt den LN am 4. September bei.

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