Werdohler Landstraße in Lüdenscheid zwischenzeitlich gesperrt

Mann kommt von der Straße ab und prallt vor Brückenpfeiler der A45

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Lüdenscheid - Ein Mann kam am Freitag mit seinem Auto von der Werdohler Landstraße ab und prallte gegen einen Pfeiler der Autobahn-Talbrücke Schlittenbach. Der Notarzt sprach von Lebensgefahr.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Mann nicht mehr ansprechbar und musste von der Feuerwehr aus seinem Renault Twingo befreit werden.

Da der Notarzt von einem Polytrauma und Lebensgefahr ausging, wurde zwar ein Rettungshubschrauber angefordert, der Fahrer aber dennoch mit einem Rettungswagen ins Klinikum Hellersen gebracht. Die Einsatzkräfte sprechen von "Transportpriorität", wenn dem Unfallopfer an Ort und Stelle nicht effektiv geholfen werden kann und es daher auf schnellstem Wege in eine Klinik gebracht wird.

Wie es am hellichten Tag auf der B229 unterhalb der Talbrücke Schlittenbach zu diesem Unfall kommen konnte, ist derzeit unklar. Zwar ist sich die Polizei hinsichtlich des Hergangs sicher, nicht aber über den Auslöser dafür.

Fest steht nur, dass der Fahrer aus Lüdenscheid in Richtung Werdohl fahrend nach links von der Fahrbahn abkam, über die entgegengesetze Fahrspur fuhr und frontal gegen den Brückenpfeiler prallte. Andere Verkehrsteilnehmer waren nicht beteiligt. Die Polizei betont, dass die bisherigen Erkenntnisse klar auf ein Unglück hindeuten. Ursache war vermutlich ein medizinischer Notfall, wie die Polizei mitteilte. 

Der Feuerwehr befreite den bewustlosen Fahrer schnell aus seinem Auto, an dem Totalschaden entstanden ist. So war die Unfallstelle bereits in weniger als einer Stunde nach Alarmierung um etwa 10.10 Uhr komplett geräumt und die Kräfte der Feuer- und Rettungswache sowie der Löschzüge Brüninghausen und Homert rückten wieder ab.

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