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Mangel an Respekt: Ordnungsamt-Mitarbeiter dürfen Bodycams tragen

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Von: Dana Mester

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Auch Kräfte des Lüdenscheider Ordnungsamtes dürfen Bodycams tragen. (Symbolfoto) © picture alliance/dpa

Lüdenscheid – Die kommunalen Ordnungsdienste sollen gestärkt und besser vor Anfeindungen und Gewalt geschützt werden. Dafür sollen sie künftig unter anderem mit Bodycams ausgestattet werden können.

Auch die erkennbaren Dienstfahrzeuge dürften im Bedarfsfall mit Kameras ausgestattet werden. Das hat der Landtag NRW nach einem Antrag der Fraktionen CDU und FDP beschlossen. 

Die Stadt Lüdenscheid bewertet das Vorgehen positiv, wie Stadtsprecherin Marit Schulte auf Nachfrage erklärt, vor allem mit Blick darauf, „das Ordnungsamt zu stärken und zu würdigen, denn die Mitarbeiter leisten wichtige Arbeit“. 

Bislang werden die Ordnungskräfte vor Ort ausgebildet und besuchten Fortbildungen, wie Schulte sagt. Die sollen nun weiterentwickelt werden und es soll landeseinheitliche Standards in der Ausbildung geben, wie aus dem Antrag hervorgeht. „Nähere Informationen dazu haben wir noch nicht, aber viel soll wohl auch über einen Austausch der Erfahrungen mit der Polizei geschehen“, sagt Schulte. 

Mit Bodycams sollen die Kräfte des Lüdenscheider Ordnungsamtes vorerst aber trotzdem nicht ausgestattet werden: „Das ist zumindest der Stand heute“, sagt Schulte. Dass es diese Möglichkeit nun aber gibt, sei gut. Denn denkbar sei, die Bodycams möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt einzusetzen, falls Bedarf bestehe. 

„Die Mitarbeiter sind durchaus häufiger Diskussionen ausgesetzt, vor allem während der derzeitigen Corona-Kontrollen“, weiß Schulte. „Es mangelt öfter an Respekt gegenüber den Ordnungskräften. Dennoch funktioniert es bislang gut, auch wegen der guten Unterstützung der Polizei.“

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