Rocky, Jesus II. und Prinz Eisenherz

+
Manfred Klutmann alias „Manolo“ und Udo Schmidt (rechts) laden ein zur Vernissage.

Lüdenscheid - Doppelschlag in der Galerie Udo Schmidt: Der international agierende Künstler Manolo d’Alessandro zeigt Evo-Art-Paintings nach Picasso, Leonardo da Vinci, van Gogh, Harold R. Foster. Zudem stellt Manfred Klutmann, alias „Manolo“, das Buch „Hollywood Stories: Jesus II.“ vor. Vernissage in der Galerie Udo Schmidt ist am Freitag ab 18 Uhr.

Manolo widmet sich in seiner Arbeit teuerster Graphiken, dreht sie bewusst um die Vertikale, variiert die Bildabmessungen und haucht den Bildern Farbe ein. Diesen Vorgang einschließlich seines künstlerischen Eintrages bezeichnet er als „evolution“, abkürzend als „Evo-Art“. Seine Palette setzt sich meist aus den Farben des Regenbogens, in christlicher Tradition Zeichen des neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen, zusammen.

Seit knapp zwei Jahrzehnten widmet sich Manfred Alexander Klutmann unter dem Künstlernamen Manolo d’Allessandro der Malerei. Er studierte Stile berühmter Maler, stürzte sich in Kunstseminare, ging den intensiven Weg der Ausbildung über privaten Unterricht. 1995 wagte er sich mit einer ersten Ausstellung an die Öffentlichkeit. Der einsetzende Erfolg erbrachte zunehmend Aufträge aus dem In- und Ausland und entsprechende Reputation.

In seinem Buch „Hollywood Stories: Jesus II.“ zieht Klutmann ein dokumentarisch hinterlegtes Raster seines Lebens vor. Inklusive seiner Karrieren rund ums Auto und im Motorsport. Hinzu gesellen sich im Kern Drehbuch und Verkauf eines Drehbuches in Hollywood. Kunstvoll verschmelzen dabei irgendwie die Personen Manfred Klutmann, Rocky, Jesus II., Ingo D. Wetrust (aus In God We Trust) und Prinz Eisenherz. Dies hinter der Folie prägender religiöser Grunderfahrung. Spannend, spekulativ und kunstvoll verwoben.

Auf der Basis dokumentarischer Rasterung des eigenen Lebens literarisch „Evo-Art“ geformt – und schon taucht da das Gesamtkunstwerk auf. Mit einem Augenzwinkern beabsichtigt „Manolo“, sein Gralsbild mit einer Plakette im Wert „größer als drei Milliarden zu versehen. Alle anderen Bilder liegen knapp darunter. Das Buch hingegen ist ein Schnäppchen, kostet bis zur Vernissage 2000 Euro, nach Eröffnung 100 000 und ab 20 Uhr 200 000 Euro.“

Immerhin sei es ein aufwändig gedrucktes rares Sammlerstück, das zudem auch als Anleitung zu einem höchst erfolgreichen Leben führen könne. Außerdem forsche man mit seinem Blut, sei dabei, Medikamente herzustellen, es existiere auch schon ein Produkt, mit dessen Hilfe geheilt werden konnte. Dahin fließe ein guter Teil dessen, was er einnehme. Das Buch ist im Internet bestellbar unter www.maniverlag.de oder in der Galerie Schmidt erhältlich. Die Ausstellung ist bis zum 4. Mai zu sehen. - usc

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare