Majoress soll Mitglied im Kuratorium werden

Soll Mitglied im neuen Kuratorium werden: Superintendent Klaus Majoress.

LÜDENSCHEID - Neu aufgestellt wird jetzt das Kuratorium der Lüdenscheider Einrichtungen des evangelischen Perthes-Werkes, nachdem sechs Mitglieder aus dem Gremium zurückgetreten waren (LN berichteten).

Wie der Münsteraner Vorstandsvorsitzende des Perthes-Werkes, Dr. Werner M. Ruschke, auf Anfrage bestätigte, wurden bislang drei Persönlichkeiten gefragt, die sich allesamt bereit erklärten, ins Kuratorium einzutreten: Klaus Majoress, Superintendent des Kirchenkreises Plettenberg-Lüdenscheid, soll ebenso zu den neuen Gesichtern zählen wie Pfarrer Hans-Georg Ahl und der ehemalige Presbyter Gerd Henrich von der Kreuzkirchengemeinde. Bis das Kuratorium im September zum nächsten Mal tagt, sollen laut Dr. Ruschke weitere Mitglieder gewonnen werden. Nach der Satzung sollte das Gremium aber nicht mehr als 15 Köpfe zählen.

Nachdem mit Matthias Hirth auch der bis dahin amtierende Vorsitzende das Kuratorium vor einigen Wochen im Zorn verlassen hatte, steht im September auch die Bildung des neuen Vorstandes an. Derzeit leitet Pastor Dieter Kuno Schöneberg das Gremium als stellvertretender Vorsitzender.

Bekanntlich hatten neben Matthias Hirth auch Bernd-Rüdiger Lührs, Karl-Heinz Burghof, Wolfgang Hans, Margarethe Rehm und Luise Reininghaus das Kuratorium verlassen. Versuche, den Riss zu kitten, gab es seither offenbar von keiner Seite. Anlass für die Rücktritte war, dass sich Mitglieder von Entscheidungen in Personalfragen ausgeschlossen fühlten. Zudem hätten sie zu wenig Informationen zum Altenheim-Neubau an der Annabergstraße erhalten.

Ruschke räumte ein, dass dies „eine Hängepartie“ sei – momentan liefen Verhandlungen mit dem Landschaftsverband, die sich offenkundig wegen des Regierungswechsels in Düsseldorf hinzögen: „Wir haben alles eingereicht, was einzureichen ist.“ Im September sehe man hoffentlich endlich klarer.

Altenheim, Hospiz und Wohnungslosenhilfe, heute noch unterm Dach des maroden Sieveking-Hauses vereint, sollen bekanntlich räumlich getrennt werden. An der Annabergstraße hatte das Pertheswerk 4200 Quadratmeter Bauland von der Kreuzkirchengemeinde gekauft. Entstehen soll hier ein Altenheim mit 60 Plätzen. Für die Standorte von Wohnungslosenhilfe und Hospiz laufen laut Dr. Ruschke aussichtsreiche Verhandlungen.

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