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Märkische Kliniken: 48 Mitarbeiter an Corona erkrankt - Stationen geschlossen

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Von: Jan Schmitz

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Die Omikron-Welle trifft die Märkischen Kliniken hart. 52 Mitarbeiter fallen aus, 48 sind an Covid erkrankt. Wie Geschäftsführer Dr. Thorsten Kehe mitteilte, bleiben mehrere Stationen geschlossen.

„Derzeit befinden sich 52 Mitarbeiter der Märkischen Kliniken in häuslicher Quarantäne, davon sind 48 Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt sind. Vier Mitarbeiter hatten eine Risikobegegnung“. Das steht im aktuellen Pandemie-Update der Märkischen Kliniken, das am Montag (17. Januar) veröffentlicht wurde. Demnach fallen 39 Mitarbeiter am Standort Lüdenscheid aus, am Standort Werdohl sind es 13.

„Die hohe Ansteckungsrate der Corona-Variante Omikron macht auch den Märkischen Kliniken in Lüdenscheid und Werdohl zu schaffen. Immer mehr Patienten und Mitarbeiter erkranken, wie die aktuellen Zahlen zeigen. Die Tendenz ist weiter ‚stark ansteigend‘“, heißt es aus dem Krisenstab der Märkischen Kliniken.

In Folge der Krankenstände beim Klinikpersonal können geschlossene Stationen noch nicht wieder geöffnet werden. Dies betrifft das Schlaflabor sowie die Stationen 5.4. (Allgemeine Innere Medizin) und 4.3 (Lungenheilkunde, Gefäßchirurgie). „Noch liegen die Ausfälle beim Klinikpersonal nicht in einem kritischen Bereich, dennoch ist die Gesamtsituation angespannt und wir betrachten die Entwicklung mit Sorge“, so die aktuelle Lageeinschätzung aus dem Krisenstab.

Insgesamt 41 Patienten mit SARS-CoV-2-Nachweis werden zudem derzeit im Klinikum Lüdenscheid behandelt. Davon 39 auf der Isolierstation und zwei auf der Intensivstation.

Trotz der angespannten Lage wollen die Märkischen Kliniken die Besuchsmöglichkeiten erhalten. Für Patientenbesuche gilt weiterhin die „2G-plus-Regel“, um den Infektionsschutz aller zu gewährleisten, heißt es im Pandemie-Update aus dem Klinikum. „2G-plus“ gilt abweichend von der Coronaschutzverordnung in den Krankenhäusern in Lüdenscheid und Werdohl auch für Besucher, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben.

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