„Männergesundheit“ im Blick

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Prof. Dr. Stefan Hautmann, Steffen Kusserow, Ralf Jurka und Dr. Dieter Schnalke (v.l.) rücken die „Männergesundheit“ in den Mittelpunkt. ▪

LÜDENSCHEID ▪ „Männergesundheit“ ist das erste Thema der Reihe „Gesundheit im Dialog“ in diesem Jahr. Erneut laden die Märkischen Kliniken und die AOK zu sechs Arzt-Patienten-Seminaren ein.

Den Auftakt machen am Donnerstag, 21. Februar, Prof. Dr. Stefan Hautmann, Direktor der Klinik für Urologie, und Dr. Dieter Schnalke, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie. Beginn ist um 17 Uhr im Seminarzentrum des Klinikums Lüdenscheid.

Die Referenten möchten die gesundheitliche Vorsorge bei Männern in den Mittelpunkt stellen. Denn bislang sei deren Bedeutung in den Köpfen noch nicht richtig angekommen. Aber „Vorsorge bringt was“, sagt Dr. Schnalke. Wenn eine bösartige Erkrankung der Prostata frühzeitig festgestellt werde, seien die Heilungsschancen sehr gut. Grundsätzlich sollte jeder Mann ab 45 Jahren einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung gehen, betont Prof. Dr. Hautmann: „Für Frauen ist Vorsorge selbstverständlicher.“ Aber nur weit unter zehn Prozent der Männer nutzten diese Chance.

Die „Männergesundheit“ als solche dreht sich zunehmend um Erkrankungen der Prostata in verschiedenen Ausprägungen. Zu den Beschwerden zählen zum Beispiel nächtliches Wasserlassen, Blasenstörungen und Potenzprobleme. Verschiedene Formen medikamentöser und operativer Behandlung dieser „Männerprobleme“ werden am Donnerstag erläutert. Außerdem sollen Behandlungsformen von Prostatakrebs diskutiert werden. Schnalke und Hautmann wollen auch möglichst viele Fragen beantworten.

Ralf Jurka von der AOK und Steffen Kusserow, Verwaltungsdirektor der Märkischen Kliniken, freuen sich, dass die Reihe „Gesundheit im Dialog“ nun schon in ihr achtes Jahr geht, mit wachsender Resonanz. Weitere Themen sind diesmal Darmkrebs, Schmerztherapie, Ursachen von Rückenschmerzen, Makuladegeneration (Verlust der Sehschärfe) und „Schaufensterkrankheit“. ▪ gör

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