„Mädelsflohmarkt“ in der Schützenhalle kommt an

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Erstmals auf einem Markt präsentierte die Lüdenscheiderin Ruth Heidinger ihre selbstgemachten Schürzen und Taschen.

LÜDENSCHEID - Für Veranstalter Dieter Grote war es ein Test: Erstmals war er am Sonntag mit einem „Mädelsflohmarkt“ in Lüdenscheid und erstmals hatte er die Veranstaltung mit einem Kreativmarkt gekoppelt. Schon nach der Halbzeit mit vielen Besuchern in der Schützenhalle war er sicher, dass er eine Wiederholung im November anpeilen möchte.

Etwa dreiviertel der Fläche der Schützenhalle war mit den rund 80 Ständen mit Second-Hand-Kleidung und Accessoires sowie weiteren 30 Ständen mit Handarbeiten und Zubehör verschiedener Art belegt. Die meisten Aussteller kamen laut Grote aus Lüdenscheid und dem Märkischen Kreis, vor allem bei dem „Mädelsflohmarkt“. Bei den Kunsthandwerkern gab es auch Anfahrtswege aus dem Ruhrgebiet oder dem Raum Köln/Bonn.

Vielfältiges Angebot

Dabei war das Angebot vielfältig: Strickwaren wie Mützen und Socken, genähte Schals, Taschen in allen Größen und für jeden Zweck, selbstgefertigte Seifen und Dekorationsartikel für den Frühling, Schmuck bis hin zu Goldschmiedearbeiten. Ihnen waren das Foyer und der Rand der Halle vorbehalten. In der Mitte stöberten vor allem Frauen nach Kleidung in allen Größen und für jede Jahreszeit. Schuhe und Accessoires wie Uhren, Tücher und ebenfalls Modeschmuck gehörten an diesen Ständen dazu.

Seit etwa einem Dreiviertel Jahr organisiert das Veranstaltungsbüro Grote & Hiller seine „Mädelsflohmärkte“ für private Anbieter von Second-Hand-Kleidung. Die Idee, parallel einen Kreativmarkt anzubieten, war auch für Dieter Grote neu, aber für ihn ist sie voll aufgegangen. Auch von den meisten Händlern gab es Lob dafür. Einige hätten sich allerdings mehr Kauflust bei den zahlreichen Besuchern gewünscht. Auswärtige Händler wie Sabrina Lange aus Attendorn, die Uhren und Schmuck anbot, zeigten sich vom Ambiente in der historischen Schützenhalle beeindruckt. Sabine Krieger aus Waldbroel war überrascht, welchen „positiven Eindruck“ die Halle macht.

Viele Frauen aus der Umgebung wie die Lüdenscheiderin Christine Lövenich oder Beate Hoffmann aus Halver freuten sich über die weitere Möglichkeit, in Lüdenscheid Second-Hand-Kleidung auf einem Markt anbieten zu können. Und so manche Kundin dankte es mit einer prall gefüllten Tasche. In erster Linie war aber zuerst einmal „Stöbern“ angesagt und dafür gab es reichlich Gelegenheit. - Von Bettina Görlitzer

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