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Phänomenta gibt keine Besucherzahlen heraus

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Lüdenscheid -  Die Erlebnisausstellung Phänomenta erfreut sich offenbar weiter steigender Beliebtheit. Wie der Vorstandsvorsitzende der Phänomenta-Stiftung, André Westermann, mitteilt, ist das abgelaufene Jahr im Hinblick auf die Besucherzahlen – trotz eines „extrem schlechten Sommers“ – besser gelaufen als 2017. Konkrete Zahlen über die Besucherströme gibt die Stiftung jedoch nicht bekannt.

Dass die sommerliche Hitze die Menschen eher ins Freibad als in Ausstellungen gelockt hat, sorgte in diesem Jahr zwar für ein „Loch“ an der Kasse der Phänomenta. Doch Westermann spricht über ein „ordentliches letztes Quartal“, das das Minus relativiert habe.

Immer noch, so der Stiftungssprecher, verzeichne die Einrichtung „das X-fache der Besucherzahlen anderer öffentlicher Einrichtungen in Lüdenscheid“. Dabei spielt der steigende Zuspruch von Schulen eine wachsende Rolle.

Trotz der starken Konkurrenz sogenannter Science-Center wie in Essen, Duisburg oder Köln werden immer häufiger Schülergruppen angemeldet, die die Phänomenta als Bereicherung und Ergänzung zum naturwissenschaftlichen Unterricht besuchen. Diese Klientel macht laut Westermann etwa ein Drittel der Gäste aus. 

Durch Innovationen wie eine Verstärkung des Roboter-Themas oder ein größerer Fokus auf den Bereich Virtuelle Realität wollen die Verantwortlichen den positiven Trend verstärken. Anhand der Postleitzahlen, die das Phänomenta-Team abfragt, wird laut Westermann klar, dass in den zurückliegenden vier Monaten nur zehn Prozent der Besucher aus Lüdenscheid kamen.

Das Gros komme aus Regionen wie Dortmund, Hagen, Iserlohn, Wuppertal, Bochum oder auch Siegen. Fast zehn Prozent der Gäste reisten sogar aus anderen Bundesländern an. Durch die Anlage des großen Parkplatzes neben der Fußgängerbrücke an der Bahnhofsallee seien Parkprobleme für die auswärtigen Gäste längst gelöst.

 „Luft nach oben“ sehen die Phänomenta-Macher also unter anderem in der Resonanz der Lüdenscheider auf „ihre“ Phänomenta. André Westermann: „Unser Anspruch ist, dass jeder Lüdenscheider unser Haus mal von innen gesehen haben muss. Davon sind wir aber noch ein ganzes Stück entfernt.“

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