Lüwo: Modernisierung und Bestandsbereinigung

An der Friedrich-Wilhelm-Straße wurde bereits in den Balkonanbau investiert. Weitere Sanierungen folgen.

LÜDENSCHEID ▪ Es gibt zwei Schwerpunkte, mit denen die Lüdenscheider Wohnstätten AG (Lüwo) am Markt agiert: Einen sehr großen Bereich nimmt die Modernisierung des zum Teil arg in die Jahre gekommenen Bestandes ein, einen weiteren die Bereinigung des Portfolios.

Die Erlöse aus dem Verkauf der Häuser geht wiederum in die Sanierung älterer Komplexe. Vorstand Christoph Loos informierte am Mittwoch über abgeschlossene, laufende und künftige Projekte. Vieles ist bereits im Fluss. Zum Beispiel am Höher Weg: Hier wurden Haus Nummer 9 und 11 bereits modernisiert. Nummer 7 steht als nächstes an. 265 000 Euro fließen in Wärmedämmung, neue Fenster und Dächer, eine Gasheizung, eine Anpassung des Grundrisses, eine Auffrischung der Elektrik und neue Bäder. Die fünf Wohnungen mit jeweils vier 65 Quadratmeter großen Einheiten und einer 35 Quadratmeter großen Wohnung unterm Dach sind in den beiden bereits modernisierten Komplexen vermietet. Das erwartet Loos auch nach Fertigstellung des dritten Hauses. „Wo es offensichtlich ist, dass wir uns langfristig am Markt platzieren können, wird investiert.“ 1954 wurden die Häuser an der Höh gebaut. Natürlich kostet eine Modernisierung entsprechend viel Geld. „Aber die Wohnlage ist gut und wir können Mieter langfristig an uns binden“, sagt Loos. Ähnlich läuft‘s an der Dammstraße 56. Hier wurden 285 000 Euro ins sechs Wohneinheiten mit je 60 Quadratmeter investiert. Alle sind zum Preis von 5,60 Euro pro Quadratmeter vermietet. Gleich nebenan stehen in den nächsten beiden Jahren an der Straße Am Wiesenhang Hausnummer 2 bis 16 Investitionen von mehr als einer Million Euro an. Ein weiterer Bestand an der Friedrich-Wilhelm-Straße 33 wurde bereits mit einem Balkonanbau ausgestattet, sechs Wohnungen sind saniert. Weitere sollen folgen, zudem 2012 ein Fassadenanstrich von Hausnummer 27 bis 33. Das Baujahr dieser Häuser ist 1929.

Von drei Häusern an der Elsa-Brändström-Straße 32 bis 36 mit einer Wohnfläche von jeweils rund 220 Quadratmetern möchte sich die Lüwo 2011 trennen. „Der Mieterschutz ist langfristig gewährleistet“, betont Loos. Der Verkaufspreis beträgt pro Haus zwischen 65 000 und 72 000 Euro, die wiederum in die weitere Sanierung der Häuserreihen an der Brüderstraße investiert werden sollen.

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