Das ist Lüdenscheids "Traumfirma"

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Motiviert: Das "Traumfirma"-Team von Klaucke & Meigies Formenbau mit Gratulanten.

Lüdenscheid - Für Robert Meigies und seinen Partner Bernd Klaucke macht das junge, wissbegierige Team ihren Werkzeugbau zu einer Traumfirma. Eben dieses Team scheint sich aber auch sehr wohl zu fühlen - und stellte den Chefs jetzt in einer anonymen Umfrage offensichtlich Bestnoten aus. Das war die Basis für den "Traumfirma-Award".

„Früher haben wir für den Kunden nebenan gearbeitet. Heute versuchen wir, uns weltweit aufzustellen.“ Für einen 1994 gegründeten Werkzeugbau-Betrieb mit 14 Mitarbeitern kein geringer Anspruch, den Robert Meigies gemeinsam mit Partner Bernd Klaucke formuliert.

Schließlich muss man auch als Firma Träume und Ziele haben und konsequent an ihrer Verwirklichung arbeiten. Diese schwungvolle Einstellung dürfte mit dazu beigetragen haben, dass die Mitarbeiter ihren Chefs ein einwandfreies Umfragezeugnis ausgestellt haben – wovon der so genannte „Traumfirma-Award“ kündet.

Ihren Ursprung hat der in einem Buchtitel von Georg Paulus, der die Preisverleihung in Lüdenscheid begleitete. Der Coach aus Oberbayern gibt Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung und Mitarbeitermotivation.

Vor Weihnachten habe es im Werkzeugbau gekriselt, „aber jetzt kracht es wieder, Gott sei Dank“, sagte Robert Meigies mit Blick in die kleine Feier-Runde, die sich im Betrieb am Gielster Stück versammelt hatte. Kurze Statements von geschäftlichen Weggefährten – „ich war mehr als ein Lieferant, durfte Freund sein“ – zeigten, dass das Siegel „Familienunternehmen“ immer noch seinen Wert hat in einer Zeit, da Anforderungen und Wettbewerb immer härter werden.

„Wir haben vier Lehrlinge, die alle nach vorne preschen“, stimmte Robert Meigies sein Loblied aufs junge Team an, auf seine Wissbegierde, seinen Ehrgeiz, Ideenreichtum und Mut. Bürgermeister Dieter Dzewas fing den Ball auf und betonte in seiner Rede, wie wichtig es sei, in diesen Tagen für den Kunststoff eine Lanze zu brechen.

Denn während man auf Plastiktüten im Meer gut verzichten könne, wolle niemand den Werkstoff Kunststoff in der Medizintechnik missen. Um Lösungen etwa für das Kunststoffrecycling zu finden, sei es nicht nur wichtig, junge Leute an technische Berufe heranzuführen, sondern Fachkräfte auch in schwierigen Zeiten zu halten.

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