Kläglich gescheitert

AfD-Kandidat Thomas Ruschin in Berlin völlig chancenlos

Thomas Ruschin
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Thomas Ruschin blieb für die AfD in Berlin erfolglos.

Krachend gescheitert ist der in Lüdenscheid im Februar gefeuerte ehemalige Beigeordnete Thomas Ruschin mit seiner Kandidatur für das Berliner Abgeordnetenhaus – vergleichbar mit einem Landtag.

Lüdenscheid / Berlin - Ruschin, von der CDU zur rechtsextremen AfD gewechselt, war am 26. September in Berlin-Reinickendorf im Wahlkreis 6 als Direktkandidat für die AfD angetreten. Er erreichte dabei das mit Abstand schwächste Ergebnis aller sechs Reinickendorfer AfD-Bewerber.

Die Partei hatte zuvor vollmundig verkündet, „in allen Wahlkreisen klar auf Sieg und den Gewinn des Direktmandates“ zu setzen. Am Ende kam der erfolgreichste Kandidat der Rechtspartei in Reinickendorf dann aber gerade einmal auf 12,8 Prozent der Wählerstimmen, doch selbst dieses Ergebnis war für Ruschin unerreichbar. Er musste sich mit 5,5 Prozent der Erststimmen begnügen. Frank Balzer, stellvertretender CDU-Landesvorsitzender, gegen den er antrat, holte etwa siebenmal so viel Stimmen wie Ruschin. Auf der Landesliste der Partei tauchte Ruschin gar nicht erst auf.

Wie der gebürtige Berliner Ruschin auf seinem Twitter-Auftritt erklärt, ist er übrigens seit April Erster stellvertretender Vorsitzender der Landsmannschaft Schlesien, Nieder- und Oberschlesien, Landesgruppe Berlin-Mark Brandenburg.

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