Bürgermeister: "Keine Planungspanne beim Gerätehaus-Bau"

BRÜGGE - Gegen den Vorwurf, dass die Verzögerung beim Bau des Feuerwehr-Gerätehauses Brügge auf eine Planungs-Panne im Rathaus zurückgeht, wehrte sich am Mittwoch Bürgermeister Dieter Dzewas. „Im Gegenteil: Durch das Umsetzen des Gerätehauses im Plangebiet Brügge-West haben wir eine Planungs-Panne verhindert“, sagte der Verwaltungschef.

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Denn die wäre aus Dzewas’ Sicht perfekt gewesen, wenn das neue Gerätehaus am vorgesehenen Platz in Brügge-West gestanden und damit die nötigen Platzreserven für den künftigen Verknüpfungspunkt für Bus und Bahn buchstäblich verbaut hätte. „Richtig ist, dass das Gerätehaus an alter Stelle schon fertig geplant war“, räumte Dzewas ein. Aber: „Erst seit Anfang des Jahres wissen wir, dass die Anbindung von Brügge an Meinerzhagen und damit bis nach Köln bis 2015 kommen kann.“

Danach seien Gespräche mit Fördergebern und dem Zweckverband Ruhr-Lippe zur Frage, ob die Strecke Brügge-Köln auch befahren wird, nötig gewesen. Als all das klar war, musste das Gerätehaus laut Dzewas dann auf dem Plan für Brügge-West zur Seite rücken, was nun einen Zeitverzug von einem halben Jahr bedeute.

Doch angesichts der Chance der Bahnanbindung „dank des Einsatzes von Meinerzhagens Bürgermeister Erhard Pierlings und des SPD-Landtagsabgeordneten Gordan Dudas“ sei diese Zeit in Kauf zu nehmen. Ärgern würden ihn vielmehr die zwei Jahre, die für das Gerätehaus zuvor verloren gingen, weil aus dem Investorenprojekt im Nachbargebiet Brügge-Ost nichts wurde. „Da hat uns die aus meiner Sicht sinnlose EU-weite Ausschreibung die meiste Zeit geraubt.“ - hgm

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