SPD-Chef will "Gipfel" zum Thema Wohnungsbau

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Symbolbild

Lüdenscheid - Das Thema Wohnungsbau geht in die nächste Runde. Die SPD will die Spitzen der Wohnungsgesellschaften zu Gesprächen über den Wohnungsbau in der Kreisstadt einladen.

Das teilt der Stadtverbandsvorsitzende der Sozialdemokraten, Fabian Ferber, mit. Anlass der Initiative: „Es wird zur Zeit zu wenig getan.“ 

Unter anderem fordert der SPD-Chef Antworten auf die Frage: „Was erwarten wir eigentlich von der stadteigenen Lüdenscheider Wohnstätten AG?“ Nach Ferbers Worten ist es „zu wenig, nur positive Daten in den städtischen Haushalt einzubringen“. Seine Partei fordere von der Lüwo eine „Mitgestaltung der Stadt“. 

Dazu zähle es auch, ausreichend bezahlbaren Wohnraum für die Bevölkerung bereitzustellen. Im Fokus müssten auch die Interessen junger Leute stehen. In seiner Stellungnahme spart Fabian Ferber nicht mit Kritik an der Lüwo-Geschäftsführung. 

Die SPD habe mit Geschäftsführer Christoph Loos über das Thema günstige Azubi-Wohnungen reden wollen, so Ferber weiter. „Das war mit Herrn Loos leider mehr als schwierig.“ 

Lüdenscheid könne sich ein Beispiel an der Altenaer Baugesellschaft nehmen, die spezielle Wohnungen zu günstigen Konditionen für junge Menschen, Auszubildende, Studenten und Schüler bereithält. „Ein Mega-Thema, das weit über die Wahlperiode hinausreicht“, so Ferber. 

Die Sozialdemokraten wollen in einer der nächsten Ratssitzungen „den Druck“ auf Wohnungsanbieter verstärken und die Wohnstätten AG auffordern, Konzepte zu erarbeiten, um sich „für die nächsten fünf bis zehn Jahre aufzustellen“, sagt der Stadtverbandsvorsitzende. Dazu zähle auch ein Gespräch mit den anderen Wohnungsbaugesellschaften. 

Bekanntlich hatte die Partei Die Linke sich in der vergangenen Woche unter dem Motto „Bezahlbare Mieten statt fetter Renditen“ zu Wort gemeldet und die öffentliche Diskussion über sozialen Wohnungsbau angeheizt.

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