Lüdenscheider Innenstadt-Projekt

Stadtturm: SPD-Fraktion fordert externen Sachverstand

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Lüdenscheid - Die SPD-Ratsfraktion will für die Planung des Stadtturms auf dem P&C-Gelände am Sternplatz externen Sachverstand in die Stadt holen.

Wie Fraktionschef Jens Voß sagt, sei in zahlreichen Gesprächen mit Bürgern klar geworden, dass die Entwürfe für die Gestaltung „nicht gerade unumstritten“ seien. 

In einem Telefonat mit Investor Roland Rothmann habe er vorgeschlagen, entweder einen Architektenwettbewerb zu veranstalten. Voß: „Das bevorzugt Herr Rothmann eher nicht, weil sein Architekt Fleper schon eine Menge Vorarbeit geleistet hat.“ 

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Einer Alternative dazu wolle sich der Investor jedoch nicht verschließen, so der SPD-Fraktionschef: die Anforderung des sogenannten Mobilen Baukulturbeirates des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Das Gremium – unter anderem besetzt mit Architekten, Stadt- und Freiraumplanern oder Denkmalpflegern – soll sich vor allem zu Gestaltungsfragen äußern. 

So soll der Stadtturm aussehen - der Wandel am Sternplatz in Bildern

Die SPD will das Thema zunächst interfraktionell abstimmen und dann im zuständigen Ausschuss des Stadtrates beschließen lassen. Voß: „Es bringt nichts, wenn Passanten in den nächsten Jahrzehnten mit Missfallen auf den Stadtturm schauen.“ 

Dem schließt sich Bürgermeister Dieter Dzewas an. Gegenüber den LN sagte er, er habe zwar „nicht nur negative Kritik“ an dem Projekt gehört, aber: „Je attraktiver sich der Stadtturm in das Stadtbild einfügt, desto besser.“

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