Brandstiftung an Bayernstraße: Anwälte bereiten Verteidigung vor

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Lüdenscheid - Nach dem Brand eines Wohnhauses an der Bayernstraße Ende Mai laufen die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft in alle Richtungen.

Als dringend tatverdächtig sitzt seit dem 26. Mai ein 32-jähriger Familienvater im Hagener Gefängnis in Untersuchungshaft. Seine Ehefrau, gegen die nach LN-Informationen wegen des Tatbestandes der Beihilfe ermittelt wird, befindet sich auf freiem Fuß. 

Derzeit bereitet sich der Lüdenscheider Rechtsanwalt Dirk Löber auf die Verteidigung vor. Der Haftbefehl gegen seinen Mandanten lautet auf Verdacht der schweren Brandstiftung in Tateinheit mit versuchtem Mord in 32 Fällen. 

Löber und sein Kollege, Rechtsanwalt Dominik Petereit, der die Ehefrau des Hauptverdächtigen vertritt, wühlen sich durch einen Berg von 1300 Seiten Ermittlungsakten. 

Allein wegen besonders schwerer Brandstiftung sieht das Strafgesetzbuch eine Mindeststrafe von fünf Jahren vor. Im schlechtesten Fall für den Hauptbeschuldigten kann das Gericht wegen der Mordversuche eine lebenslängliche Freiheitsstrafe verhängen. 

Noch ist keine Anklage erhoben. Der 32-Jährige hat sich zu den Vorwürfen bislang  nicht geäußert.

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