Diese Lüdenscheider Schwestern gehören zu den Besten im Land

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Julia Waimann erhielt 21 Punkte und einen zweiten Preis.

Lüdenscheid – Mit hervorragenden Ergebnissen sind die Musikschüler der städtischen Musikschule vom Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ zurückgekehrt.

Am Wochenende trafen sich in Köln die landesbesten Nachwuchsmusiker, um unter sich auszumachen, wer zum Bundeswettbewerb weiterreist. Ursprünglich hatten sich insgesamt elf Musikschüler auf den Regionalwettbewerb vorbereitet, sieben konnten sich am Ende über die Weiterleitung freuen.

Aus Lüdenscheid reiste die hochmusikalische Familie Waimann an. Gleich drei Waimann-Töchter erhielten beim Regionalwettbewerb im Januar in Lüdenscheid beste Punktzahlen und die Weiterleitung, um ihre Fähigkeiten auf Landesebene zu zeigen.

Julia Waimann trat in der Altersstufe IV mit ihrer Bratsche vor die Jury und erhielt 21 Punkte und damit einen zweiten Preis. „Auf diese Punktzahl sind wir unheimlich stolz. Es gibt gerade im Bereich der Streicher eine starke Konkurrenz“, freute sich Musikschulleiterin Katja Fernholz-Bernecker über die Leistung.

Yvonne Waimann spielte in der Kategorie Violine solo und in der Altersgruppe IV und sicherte sich 19 Punkte und einen dritten Preis. Luis Barzyk (Klavier) und Tilmann Ertz (Eufonium) spielten in der Altersgruppe V (Klavier und ein Blasinstrument) und erhielten von der Landesjury 21 Punkte und einen zweiten Preis. „Die Punktevergabe ist auf Landesebene etwas anders geregelt als auf der regionalen Ebene“, so Fernholz-Bernecker.

In der Altersgruppe IV spielte Emily Leitgeb vor (Violine solo) und errang 21 Punkte und damit einen zweiten Preis.

Nadine Waimann trat in der Altersgruppe V und der Kategorie „Cello solo“ vor die Jury und bekam für ihren Vortrag 20 Punkte sowie den zweiten Preis. Fabienne Schoppmeier schließlich stellte ihren Sologesang in der Kategorie Pop vor (Altersgruppe VI) und bekam 19 Punkte und einen dritten Preis.

Gemeinsam mit Familie und Freunden sowie den begleitenden Pädagogen der Musikschule reisten die jungen Lüdenscheider nach Köln. Gastgeber waren in diesem Jahr die Hochschule für Musik und Tanz, die musikpädagogische Fakultät der Universität, das Funkhaus des WDR, die Alte Feuerwache und die Musikfabrik im Mediapark. Die Musikschüler durften sich in zugewiesenen Räumen zunächst „warm“ spielen, mussten allerdings – anders als auf regionaler Ebene – auf ihre Ergebnisse bis zum Abend warten. Katja Fernholz-Bernecker: „Die Stücke, die vorgetragen werden, sind dieselben wie beim Regionalwettbewerb und gegebenenfalls auch beim Bundeswettbewerb. Die Zeit dazwischen müssen die Schüler nutzen, um den Vortrag des Stückes noch zu verfeinern, um weiterzukommen. Das muss man als Musikschullehrer schon bei der Auswahl eines Stückes für den Regionalwettbewerb im Kopf haben.“ Man sei aber ausgesprochen zufrieden mit den Ergebnissen und stolz auf die Leistungen der jungen Lüdenscheider.

Der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ findet – in diesem Jahr ohne Lüdenscheider Beteiligung – vom 6. bis 13. Juni in Halle/Saale statt.

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