Hohe Preise für Immobilien

Lüdenscheider Villa kostet 2,2 Millionen Euro - es geht noch teurer(!)

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Die „Villa Berg“ an der Hohfuhrstraße ist vielen Lüdenscheidern bekannt. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1906 wird derzeit als Wohn- und Geschäftshaus genutzt und steht nun für 2,195 Millionen Euro zum Verkauf.

Lüdenscheid – Als Kapitalanlage, kombiniertes Wohnen und Arbeiten oder für Platz zur Produktion und Lagerung – wer in Lüdenscheid nach Immobilien sucht, wird fündig. Doch dabei liegt der Kaufpreis nicht selten in Millionenhöhe.

Wir haben die teuersten Immobilien, die auf den großen Internetportalen wie Immowelt.de angeboten werden, zusammengesucht. Doch auch sonst ist das Angebot vielfältig. 

Als „einmalige Chance auf eine der beeindruckendsten Immobilien Lüdenscheids“ wird ein Objekt in zentraler Lage angeboten. Den meisten Lüdenscheidern ist die „Villa Berg“ an der Hohfuhrstraße durchaus ein Begriff. 

"Villa Berg" nicht die teuerste Immobilie

Ihr Preis laut dem Internetportal immobilienscout24.de: 2,195 Millionen Euro. Genutzt werde die denkmalgeschützte Villa aus dem Jahr 1906 heute als kombiniertes Wohn- und Geschäftshaus. Die Wohnfläche umfasst rund 920 Quadratmeter, hinzu kommen etwa 344 Quadratmeter Gewerbefläche. Das Grundstück ist stolze 2860 Quadratmeter groß und laut Anbieter „parkähnlich“ angelegt. 

Doch die teuerste Immobilie der Stadt ist die „Villa Berg“ damit nicht – sie schafft es lediglich auf Platz 3. Denn als hochpreisigstes Investment wird diese Kapitalanlage angepriesen: Für 3,25 Millionen Euro werden gleich zwei Autohäuser samt Ausstellungsfläche und Werkstatt am Freisenberg angeboten. 

Laufender Beherbergungsbetrieb steht zum Verkauf

Derzeit seien sie vermietet, heißt es seitens des Anbieters. Die Lager- und Produktionsfläche beläuft sich auf insgesamt 3040 Quadratmeter. „Durch aufwendige Modernisierungsmaßnahmen in den letzten zwei Jahren repräsentieren sich die Immobilien in einem hochwertigen und äußerst gepflegten Zustand“, wirbt der Anbieter für die Objekte. 

Wer in der Hotel- und Gastronomiebranche Eigentum sucht, könnte einen „gut laufenden Betrieb“ übernehmen, schreibt ein anderer Anbieter. Die Rede ist vom Beherbergungsbetrieb „Zum Markgrafen“ an der Altenaer Straße. 

„Durch die Bewirtschaftung eines zweiten Restaurants ist es dem Eigentümer kaum mehr möglich, zwei so gut laufende Betriebe zu führen und möchte sich zukünftig auf ein Lokal konzentrieren.“ Das Hotel gibt‘s zum Preis von 1,87 Millionen Euro – damit landet es auf Platz 4. 

Noch teurere Immobilien auf dem Markt

Weiter geht‘s mit der zweitteuersten Immobilie: Für diese Handelsfläche wird keine Adresse öffentlich genannt. Es soll sich um ein vermietetes Ladenlokal im Stadtgebiet handeln. Verkauft werden soll das Objekt zum Preis von 2,4 Millionen Euro, mit einer Gesamtfläche von knapp mehr als 3000 und einer Gewerbefläche von 855 Quadratmetern. 

Aber es geht noch teurer: Zwar war dieses Investment (Stand Dienstag) zuletzt nicht mehr im Internet gelistet, doch mit einem Kaufpreis von knapp 5,8 Millionen Euro war es bis zum Wochenende noch Spitzenreiter unter den „Edel“-Immobilien in Lüdenscheid. 

Es handelte sich um ein Büro- und Geschäftsgebäude mit einer Fläche von fast 11.000 Quadratmetern. Öffentlich genannt war allerdings nur, dass es sich in Innenstadtlage befinde und so gut wie voll vermietet sei. „Aus Diskretionsgründen können wir Ihnen weitere Informationen nur nach einer ersten schriftlichen Interessensbekundung mit Ihrer vollständigen Anschrift überlassen“, hieß es. 

Auch preisgünstigere Angebote dabei

Wer nicht so tief in die Tasche greifen will, findet auch preisgünstigere Angebote – sowohl zum Kauf als auch zur Miete. Fündig werden Suchende etwa in der Innen- und Altstadt. Unter anderem werden dort die ehemaligen Vodafone-Räume gegenüber von Kik und Kodi angeboten (Preis nicht genannt) sowie ein Ladenlokal in der oberen Fußgängerzone, neben der dort ansässigen Apotheke (Miete: 590 Euro). 

An der Knapper Straße steht eine Fläche für 255.000 Euro zum Verkauf, angeboten wird sie zur Nutzung als Büro, Praxis oder Laden. Sie „befindet sich in bester Innenstadtlage am Ende der Einkaufspassage ,Knapper Galerie‘“, im Umfeld der Filialen von Rossmann, Netto und Tk-Maxx. 

Wer reichlich Platz für Produktion und Lagerung sowie Büroräume sucht, könnte hier fündig werden: Zum Preis von 499.000 Euro können Käufer eine Industriehalle erwerben. Größe: 480 Quadratmeter. Am Wehberg gibt‘s wiederum für 149.000 Euro ein Ladenlokal zu kaufen – Nutzfläche: etwa 180 Quadratmeter.

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