Unerlaubte Werbung

Stadt verärgert über "Woolworth"

+
Unerlaubte Sondernutzung“, sagt die Stadt.

Lüdenscheid -  Kaum hat „Woolworth“ im Stern-Center eröffnet, droht dem Aktionskaufhaus auch schon Ärger mit der Stadtverwaltung. Grund sind Werbeplakate, die an Verteilerkästen für Telekommunikation angebracht sind, zum Beispiel an der Karolinenstraße oder der Herscheider Landstraße. 

„Dabei handelt es sich eindeutig um eine unerlaubte Sondernutzung“, sagt Dieter Rotter, Fachdienstleiter Bauservice. „Das ist wirklich sehr ärgerlich und wir haben auch schon versucht, entsprechend Kontakt aufzunehmen. Aber bisher nimmt sich da niemand etwas von an. Es gibt eine Kette von Verweisungen, aber bisher keine richtigen Ansprechpartner.“

Allerdings werde die Stadt das nicht auf sich beruhen lassen. Es gebe Urteile, wonach diese Art der Nutzung verboten ist und sanktioniert werden kann. „Andere Städte lassen sich das teuer bezahlen“, weiß Rotter von ähnlich gelagerten Fällen.

 „Unsere Genehmigungen werden durch eine Dienstleistungsagentur eingeholt. Leider ist dem Dienstleister in Lüdenscheid ein Fehler unterlaufen, der nun zwischen der Stadt Lüdenscheid und unserem Dienstleister geklärt wird“, teilte eine Woolworth-Sprecherin auf LN-Anfrage mit.

Laut Satzung wird für die Genehmigung von Plakatwerbung von der Stadtverwaltung eine Verwaltungsgebühr von mindestens 21,50 Euro erhoben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare