Lange Nacht in vollen Kneipen

„Käfigtanzen“  zum Start der Lüdenscheider Thekentour

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Tlako Mokgadi und „Funcascade“ heizten der Menge zum Start der Thekentour auf dem Graf-Engelbert-Platz ein.

Lüdenscheid - Herbe Kollision auf dem Graf-Engelbert-Platz. Der Aufbau für die zentrale Eröffnung der Thekentour kollidierte am Samstagabend fein abgestimmt mit der inszenierten „Zeitreise durch unsere Stadt“. Verlierer: Akteure des szenischen Spiels und die Zuhörer.

Satte vierzig Minuten Verspätung legten die rührigen Macher der Thekentour hin, ehe Singer-Songwriter Edy Edwards das mit einem Drahtgeflecht abgesicherte Dach des Technikcontainers vor der Stadtbibliothek entern konnte. Launig verkündete er den Beginn von „Käfigtanzen“.

Zwei Songs, dann hörte das Publikum, viele mit Bier und Bratwurst bewehrt, zu. Edwards streute da noch seine eigenen Songs ein, eine inhaltliche Mixtur aus Leben, Liebe, Alltagskritik und Lebensgefühl. Kam gut an. Allmählich füllte sich der Platz. Nach Edwards legte die Band „Startblock“ ihren Auftritt hin, gefolgt von „Funcascade“ mit dem Altenaer Rampenhäuptling Tlako Mokgadi und Lebensgefährtin Ulrike Wagner.

Lüdenscheider Thekentour 

Musik aus der Büchse, Gesang live. Da kam schnell Stimmung auf und Tlako heizte die Menge fröhlich auf in Richtung Party machen. Als sich die Eröffnung der Thekentour unter freiem Himmel dem Ende zuneigte, war der Platz schier überfüllt, viele Kneipen schon gut besucht, die Wilhelmstraße dicht bevölkert, standen bereits Hunderte Zuschauer vor der Erlöserkirche, da dort die Preview der „LichtRouten“ lief.

„Tlakomania“ versorgte das junge Publikum im prallvollen Lönneberga mit Reggae. Schweißtreibend war der Abend in so manchem schier überfüllten Lokal, so auch in der Altdeutschen Bierstube.

Sänger Tim Gijbels versorgte mit seiner Formation „Strum Out“ das Publikum im Langen Gang mit Gute-Laune-Musik.

Die Cover-Band „Strum Out“ ließ im Langen Gang mächtig Dampf ab, Frontmann Tim Gijbels steuerte mit der Band beste Gute-Laune-Musik in das fröhlich feiernde Völkchen. Als die Preview an der Erlöserkirche zu Ende war, wurde es in vielen Kneipen noch voller, da eine stattliche Anzahl an Zuschauern erst der Kunst-Installation beiwohnten und dies mit einem feucht-fröhlichen Abschluss verbanden.

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