Lüdenscheider stehen an der Post lange Schlange

Weihnachtliche Grüße aus dem Karton: Die Postboten sind zurzeit im Dauereinsatz. ▪ Weber

LÜDENSCHEID ▪ Sie stehen. Und stehen. Und stehen. Stehen schwer bepackt und fest entschlossen in der Schlange. Jene, die ihren Liebsten per Post eine Freude machen möchten. Ob Brief oder Paket – die Deutschen schicken zur Weihnachtszeit etwa doppelt so viel los, wie sonst. Für die Deutsche Post & Co. eine Mammutaufgabe – sogar am vierten Advent waren die Boten im Einsatz.

„Das ist schon eine extreme Situation“, sagt Reinhard Ernzer, Pressesprecher der Deutschen Post. Normalerweise gehen im Paketzentrum in Hagen, das auch für Lüdenscheid zuständig ist, täglich rund 240 000 Pakete ein – zurzeit sind es 350 000. Und statt 1,2 Millionen Briefen bearbeitet das Hagener Briefzentrum aktuell locker mehr als zwei Millionen Exemplare.

Dass die Stammbesetzung der Post das nicht leisten kann, ist nur logisch. Deshalb werden rechtzeitig vor Weihnachten jede Menge zusätzliche Autos angemietet und weitere Mitarbeiter, befristet, eingestellt. Gerade im Bereich der Paket-Zustellung ist das nötig, schließlich nehmen die deutlich mehr Volumen ein als Briefe. Nur so schafft die Deutsche Post das immense Pensum.

Reinhard Ernzer ist aber optimistisch, dass alle Päckchen, Karten und Briefe rechtzeitig bis Heiligabend eintreffen: „In Lüdenscheid läuft alles bestens. Wir haben natürlich Glück mit dem Wetter. Im vergangenen Jahr hat uns der viele Schnee großen Ärger bereitet.“

Wer also ein gutes Stehvermögen hat und geduldig ist, der kann sich sicher sein, dass seine weihnachtlichen Aufmerksamkeiten unter dem Weihnachtsbaum landen. Definitv, wer’s bis zum 22. Dezember abgibt. ▪ Lisa Weber

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