Lüdenscheider Stadtverwaltung legt Zahlen vor

Angriffe auf Rettungskräfte: Zwei Ermittlungsverfahren

Lüdenscheid - In den vergangenen zwei Jahren hat es 17 Übergriffe auf Einsatzkräfte wie Feuerwehrleute oder Rettungssanitäter gegeben, davon sind sechs zur Anzeige gebracht worden.

Das teilte die Verwaltung im Bau- und Verkehrsausschuss auf eine Anfrage von Dominik Petereit (FDP) mit. Da die Abgabe solcher Meldungen auf rein freiwilliger Basis geschehe, könne eine Dunkelziffer aber nicht ansatzweise benannt werden.

Derzeit seien dem Fachdienst Feuer- und Rettungswache zwei Fälle bekannt, bei denen Ermittlungsverfahren laufen beziehungsweise gelaufen sind.

„Sofern Vorfälle gemeldet wurden, wurde dies in drei Kategorien eingeteilt: verbal, körperlich – spucken rempeln, treten – oder körperlich mit Hilfsmitteln. Es wurden sieben verbale Angriffe, acht körperliche und zwei körperliche mit Hilfsmitteln gemeldet.“ 

Der Fachdienst Recht, Öffentliche Sicherheit und Ordnung wies zudem darauf hin, dass, soweit es in der Vergangenheit möglicherweise zu Verletzungen gekommen sei, dies im Rechtssinn auch Dienstunfälle seien, die zumindest zum Teil dem Fachdienst Personal gemeldet worden sein müssten. 

Wenn dem Fachdienst Angriffe bekannt würden, werde von dort im Einzelfall Strafanzeige erstattet. Allgemeine Zahlen würden nicht erfasst.

Dominik Petereit hatte gefragt, ob es – wie bei der Polizei seit langem üblich – eine statistische Erfassung von Delikten auch bei Kräften der Feuerwehr und der Rettungsdienste gebe

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