Lüdenscheider Stadtverwaltung gibt grünes Licht

Sanierung Bremecker Hammer: Es wird eng fürs Denkmal

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Die Sicherung und Sanierung des Bremecker Hammers soll zügig auf den Weg gebracht werden.

Lüdenscheid - Um ein sofortiges Handeln zu ermöglichen, sei es notwendig, die gesperrten Mittel für die Sicherung des Bremecker Hammers möglichst schnell per Dringlichkeitsentscheidung freizugeben.

Das teilte Stefan Frenz, Leiter des Kulturmanagements, am Mittwoch im Bau- und Verkehrsausschuss mit. Nach einem gerade erst geführten Gespräch mit Vertretern des Landesministeriums für Heimat, Kommunales, Bau- und Gleichstellung in Düsseldorf, sei grundsätzlich signalisiert worden, dass die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Schmiedemuseums förderungswürdig sei.

Das Landesprojekt „Heimat“ biete ein passendes Förderbild. Das Ministerium erwarte jetzt schnell eine Entwurfsplanung mit einer belastenden Kostenplanung, deshalb herrsche dringender Handlungsbedarf und es sei gut, wenn der Ausschuss in seiner Zustimmung die Dringlichkeit berücksichtige, sodass die Freigabe der Mittel ab sofort ermöglicht werde und man gleich mit dem Förderantrag und der Umsetzung der Sicherung beginnen könne. 

Denn der nahende Winter bereitet Sorgen. Das hatte schon im Vorfeld des Beschlusses Grünen-Fraktionschef Otto Bodenheimer betont: „Das muss vor dem Wintereinbruch geschehen.“

Es wird also eng. Eine Kostenschätzung des Ingenieurbüros Lindschulte aus Münster liegt bereits vor und beläuft sich, wie berichtet, auf 54 000 Euro. Unter Berücksichtigung einer Landeszuwendung blieben noch 33 000 Euro Eigenanteil übrig. 

Im Haushalt stehen die bisher noch gesperrten Mittel in Höhe von 100 000 Euro zur Verfügung. Der einstimmig gefasste Beschluss des Bau- und Verkehrsausschusses muss rein formell nach der vorgegebenen Beratungsfolge auch noch vom Kulturausschuss nächste Woche Donnerstag und dann vom Rat in seiner Sitzung am 8. Oktober beschlossen werden.

Die Tragsubstanz des Bremecker Hammers ist durch Witterungseinflüsse stark geschwächt. Ein Versagen des Wandbereichs sei nicht auszuschließen, analysierte das Ingenieurbüro. Die komplette Sanierung kostet rund eine Million Euro.

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