Bautz-Festival: Die Zeichen stehen auf "Go!" 

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Symbolbild

Lüdenscheid - Die Macher des geplanten Bautz-Festivals und Nutzer des Nattenberg-Stadions haben sich in einem Abstimmungsgespräch auf Kompromisse verständigt.

Auf dem steinigen Weg zum Bautz-Festival Lüdenscheid sind die Macher jetzt einen großen Schritt weitergekommen. 

André Westermann, Geschäftsführer des Lüdenscheider Stadtmarketings (LSM), bestätigte auf Anfrage, das Abstimmungsgespräch mit Nutzern des Nattenberg-Stadions und Behördenvertretern sei „in positiver Atmosphäre“ verlaufen, das Ergebnis stimme ihn optimistisch. „Jetzt ist für uns alle klar, dass wir es am Nattenberg hinkriegen wollen.“ 

Damit sind wichtige Pflöcke für das Großereignis am 30. und 31. August eingeschlagen. Denn nach anfänglicher Skepsis vor allem im Hinblick auf die Einschränkung von Trainingszeiten für die Sportvereine haben die Gesprächspartner laut Westermann einen Kompromiss erzielt. 

Einwände hätten sich auf "mangelhafte Kommunikation" bezogen

Demnach soll das Stadion nicht für drei Wochen komplett gesperrt werden, wie von den Nutzern zunächst befürchtet. 

RWL-Vorsitzender Michael Dregger, bislang lautstarker Kritiker der Bautz-Pläne im Stadion, sagt im Gespräch mit unserer Redaktion, er habe „nie die Absicht gehabt, das Festival zu verhindern“. Seine Einwände hätten sich eher auf „mangelhafte Kommunikation“ bezogen. Dregger: „Da erwarte ich einfach, dass das in Zukunft besser läuft.“ 

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Die Einschränkung der Trainingsmöglichkeiten halten sich nach Einschätzung des RWL-Chefs „in vertretbaren Grenzen“. Nun muss Westermann sich noch mit LG-Vertretern abstimmen, die entgegen seiner Erwartung nicht an dem Treffen teilgenommen haben. 

Außerdem steht der Meinungsaustausch mit direkten Nachbarn wie die Wasserfreunde, die Reiter aus der Nurre oder dem Tennis-Club sowie den beteiligten Behörden noch aus. 

Wie die auswärtigen Festival-Gäste untergebracht werden, steht noch nicht fest. Westermann: „Über Camping möchte ich noch nicht sprechen. Das ist sicher ein Thema, aber dafür haben wir noch keine Lösungen.“

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